Gülser Badmintonspieler bei den Deutschen Meisterschaften
Tolle Erfahrung gesammelt
Gabi Bäumler und Andreas Schmitz repräsentierten den BSC
Koblenz. „Ich freu mich von hier bis Berlin.“
Mit diesen Worten startete die Gülserin Gabi Bäumler gemeinsam mit ihrem Mixed-Partner Andreas Schmitz zu den Deutschen Badminton-Meisterschaften in der Altersklasse O35. Im Sportforum, dem Olympiastützpunkt der Hauptstadt, rangen die besten Badmintonspieler Deutschlands um die begehrten Titel.
Für die beiden BSC Gülser, die erst in diesem Jahr in die Altersklasse eingetreten sind, war es eine Premiere und deshalb ganz besonders spannend. Allein die Ausmaße der Sporthalle waren beeindruckend und für die frischgebackenen Rheinlandmeister gewöhnungsbedürftig. 20 Meter Deckenhöhe hat man nicht alle Tage. Da ist der eine oder andere Schlag durch die ungewohnte Perspektive schwer einzuschätzen. „Für uns zählt der olympische Gedanke“, so Schmitz kurz vor Beginn des Spiels.
In der ersten Runde als Landesmeister mit einem Freilos ausgestattet, ging es danach gleich gegen die Topfavoriten und späteren Sieger. „Dabei sein, den Moment genießen und ein paar schöne Punkte machen.“ So lautete die Devise der Gülser Paarung.
Genauso kam es dann auch, als es vom Stuhlschiedsrichter angeführt auf den Platz ging.
Nach kurzem Einschlagen und Erledigung der Anfangsformalitäten nahm das Spiel den erwarteten Verlauf, wobei Schmitz und Bäumler einige spielerische Akzente setzen konnten und zu Beginn des zweiten Satzes sogar in Führung gingen. Allerdings waren die Favoriten jederzeit in der Lage anzuziehen, was die 21:11 und 21:11 Niederlage umso ehrbarer macht.
„Keine Schande“, so das Resümee der Gülser Spieler. „Wir hatten tolle Tage in Berlin und nehmen sportlich eine besondere Erfahrung für uns mit.
Im nächsten Jahr sind wir schon schlauer. Wir gehören zu den 20 besten Paarungen Deutschlands, darüber freuen wir uns.“
Ganz bodenständig geblieben machen sie am nächsten Wochenende von den Deutschen Meisterschaften den Sprung zu den Vereinsmeisterschaften in Güls. Aber auch diese sind für die Zwei mindestens genauso wichtig.
