Allgemeine Berichte | 08.04.2026

Jubiläumstreffen: Der Verein Gemeinsam Wohnen feiert 20 Jahre

Zwei Jahrzehnte Engagement für gemeinschaftliches Wohnen in Koblenz

Bei der Veranstaltung wurden die vielen Jahre des Engagements gewürdigt.

Koblenz. Seit zwei Jahrzehnten besteht der Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz, was Anlass für ein Jubiläumstreffen im Hotel Kornpforte war.

Bei dieser Veranstaltung wurden die vielen Jahre des Engagements gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung des Umweltamtes, insbesondere durch den Agenda-21-Beauftragten der Stadt Koblenz, Bernd Bodewing. Christine Holzing, die Vorsitzende des Vereins, erinnerte in ihrem Bericht an prägende Ereignisse und skizzierte die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Vereins.

Der Verein hat kontinuierlich Beziehungen zu Politik und Verwaltung gepflegt, neben den fortwährenden Kontakten zum ersten Mietwohnprojekt der Koblenzer Wohnbau, „Miteinander und Füreinander“.

Ein bedeutendes Ergebnis dieser Bemühungen ist der Mieterverein „Gemeinschaftlich Leben am Moselbogen“, der in ein für 2029 geplantes Quartier einziehen möchte. Das Bürgerpanel 2025 zeigt die Attraktivität solcher Wohnformen: 48 % der Teilnehmenden äußerten ihr Interesse, besonders in der Altersgruppe der 55- bis unter 65-Jährigen, wo rund ein Drittel diese Modelle als „auf jeden Fall“ attraktive Alternative betrachten. Diese Zahlen heben das Potenzial innovativer Wohnkonzepte, wie gemeinschaftlicher oder generationenübergreifender Modelle, hervor, die zur Entlastung des Wohnungsmarktes und zur Verbesserung der Wohnqualität beitragen könnten.

Der Verein hat sich sowohl in der Stadt als auch im Land vernetzt und fungiert als zentraler Ansprechpartner für alle Formen des gemeinschaftlichen Wohnens. Er setzt sich dabei besonders für mehr bezahlbares Wohnen und Mietwohnprojekte ein. Auch das Bürgerpanel bestätigt die Erfahrungen des Vereins, indem es feststellt, dass neue Wohnformen insbesondere für Haushalte mit geringeren ökonomischen Ressourcen als Strategie zur Verbesserung von Bezahlbarkeit, Versorgung oder sozialer Einbindung wahrgenommen werden. Ökonomisch besser gestellte Haushalte messen diesen Wohnformen offenbar weniger Bedeutung bei.

Der Verein plädiert für eine Stärkung der Koblenzer Wohnbau, da diese sicheres Wohnen im kommunalen Besitz bietet und möglicherweise ein drittes Mietwohnprojekt mit Unterstützung des Stadtrates realisieren könnte. Eine Fläche an der Steinstraße, die schon lange diskutiert wird, wäre geeignet. Die Koblenzer Wohnbau GmbH hätte vermutlich gute Chancen in einem neuartigen Bieterverfahren, das soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt. Dies würde den Agenda-21-Zielen der Stadt Koblenz entsprechen, die Soziales, Ökonomisches und Ökologisches in allen Entscheidungen berücksichtigen möchte. BA

Bei der Veranstaltung wurden die vielen Jahre des Engagements gewürdigt. Foto: Lennart Schmitz-Riol

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