Musiker der Freiwillige Feuerwehr Leubsdorf spendeten
1.145 Euro für „Essen auf Rädern
Die Summe war während ihres Herbstkonzertes als Spende für kostenlose Getränke zusammengekommen
Leubsdorf/Linz. Als eine großartige Geste der Menschlichkeit bezeichnete der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, Hans-Günter Fischer, die Entscheidung des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf, der Sozialinitiative „Essen auf Rädern“ unmittelbar vor Weihnachten eine Spende in Höhe von 1.145,40 Euro zukommen zu lassen. Überreicht wurde der entsprechende Scheck vor dem Seniorenheim der VG am Leetor von Zugführer Jürgen Heck und seinem Stellvertreter, Paul Becker, an Erika Dillmann, die zusammen mit Monika Profitlich die Wochenendplanungen für die Verteiler und Fahrer von „Essen auf Rädern“ am Wochenende vornimmt. Bei der Spendenübergabe mit dabei waren neben den VG-Chef Gemeindereferentin Eva Dech als Vertreterin der Kirchengemeinde Sankt Martin und Ralf Dötsch als Leiter des Seniorenheims, in dessen Küche das Essen gekocht wird.
„Wir hatten am letzten Novemberwochenende Freitagabend und Sonntagnachmittag zu unserem traditionellen Herbstkonzert in das Leubsdorfer Bürgerhaus eingeladen und unseren Zuhörern mit Musikstücken vom Barock bis zum Jazz und von klassischer Marschmusik bis zu bekannten Fernsehmelodien ein wirklich abwechslungsreiches Programm geboten“, erinnerte Jürgen Heck. Schon im Vorfeld hätten sich die Musiker überlegt, anstatt in den Pausen Getränke zu verkaufen, diese kostenlos gegen eine Spende anzubieten, wobei direkt festgestanden habe, dass diese in der Region ein gesetzt werden, erinnerte der Musikzugleiter. sollte. Schnell sei man auf „Essen auf Rädern“ gekommen, dessen über 50 Ehrenamtler bereits seit 35 Jahren aktuell 80 bis 100 warme Mahlzeiten pro Tag verteilen. „Die Spende ist ein fantastischer Beitrag des Musikzugs, die nicht nur zur Stabilisierung der Initiative beiträgt, sondern dieser auch noch eine Schubwirkung bescheren wird“, war Hans Günter Fischer überzeugt. Nötig ist diese allemal, denn da für das Austragen des Essens schon etwas Kondition nötigt ist, steigen, wenn auch widerwillig, altersbedingt immer wieder Ehrenamtler aus. „Man muss sich ja auf keinen Fall jeden Tag engagieren. Wenn man sich nur einen Vormittag pro Monat zur Verfügung stellt, kann man an diesem Tag rund 80 Senioren oder Gehbehinderte glücklich machen, die Dank der Versorgung durch ‚Essen auf Rädern’ mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden und so in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können“, hob der VG-Chef hervor.
