Politik | 29.10.2014

Auch in Unkel brannte die Synagoge

Gedenkveranstaltung am Montag, 10. November, 10 Uhr

Unkel. Vor 76 Jahren, am 9. und 10. November 1938, inszenierte die nationalsozialistische Diktatur das Pogrom gegen deutsch-jüdisches Leben, gegen Synagogen, Geschäfte und Wohnungen im gesamten deutschen Reichsgebiet. Dieses Verbrechen war das Fanal zur endgültigen Vernichtung jüdischer Menschen in Europa, zur Shoah. So wurde am Morgen des 10. Novembers 1938 auch die Unkeler Synagoge als religiöses Zentrum jüdischen Lebens angezündet und vernichtet.

Aus diesem Anlass lädt der Initiativkreis gemeinsam mit Stadtbürgermeister, Herrn Hausen, alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur diesjährigen Gedenkveranstaltung ein. Eingeladen sind alle, denen es sowohl ein Anliegen ist, diese Phase deutscher und Unkeler Geschichte nicht zu vergessen, als auch, gegenüber dem in unseren Tagen immer unverhohlener auftretenden Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenhass und Asylantenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten.

Ebenso eingeladen sind alle, die angesichts der vielfältigen Konfliktherde in der Welt ein Zeichen der Hoffnung setzen wollen: Hoffnung auf Versöhnung und Frieden zwischen verschiedenen Kulturen, Völkern, Religionen und Konfessionen.

Zeit: Montag, 10. November, 19 Uhr

Ort: Unkel, am Platz der ehemaligen Synagoge - Ecke Freiligrath-Straße/Am Graben

Im Anschluss an das Gedenken der Zerstörung der Synagoge geht man gemeinsam schweigend zum jüdischen Friedhof, Am Hohen Weg, um an die dort bestatteten jüdischen Unkeler Bürgerinnen und Bürger zu erinnern. Herren werden gebeten, auf dem Friedhof nach respektvollem Brauch eine Kopfbedeckung zu tragen.

Selcuk Sahinoglu, Klarinette, wird das Gedenken an beiden Orten mit synagogaler Musik bereichern.

Pressemitteilung

Der Initiativkreis

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