Geschichtsverein Unkel
Bergwerksexkursion zur Grube St. Marienberg
Am Samstag, 22. August
Unkel.Unkel hat durchaus auch eine interessante Bergbaugeschichte. Im äußersten östlichen Zipfel des Unkeler Territoriums, grenzend an Scheuren und Bruchhausen, befand sich die Grube St. Marienberg. Unkel hatte sogar einen Bergmeister, der für das Bergrevier Brühl-Unkel vom Oberbergamt Bonn zuständig war. Noch immer sind Spuren dieser Bergwerkstätigkeiten wie etwa Weierdämme, Wasserrinnen und Mulden eingestürzter Schächte für das geübte Auge in der Landschaft erkennbar.
Der Rheinbreitbacher Bergbaukenner Jürgen Fuchs gibt am Samstag, 22. August dem Unkeler Geschichtsverein eine Führung zu den verbliebenen Spuren dieser Bergwerke in den Unkeler Wäldern. Er wird auf einer Wanderung interessante Einblicke in die geschichtliche Entwicklung geben und die damalige Bergbautechnik mittels Wasserkunstwerken und Dampfmaschinen aufzeigen. Auch damalige Zukunftspläne wie etwa ein 2,5 Kilometer langer Stollen vom Kupferbergwerk St. Marienberg bis zur Urbachsmühle (Wasserfall) werden erörtert.
Die Strecke führt zum Teil abseits der Wege durch den Wald. Festes Schuhwerk, Beinbekleidung und eine gewisse Geländegängigkeit sollten die Teilnehmer der Exkursion mitbringen. An der Exkursion kann jedermann (auch Nichtmitglieder) kostenfrei teilnehmen.
Zeit und Ort: Samstag, 22. August, Start 14 Uhr am Parkplatz vor dem Eingangstor des Bildungszentrums Provinzial, am Ende der Marienbergstraße in Bruchhausen. Dauer: Etwa drei Stunden.
Pressemitteilung
des Geschichtsvereins Unkel
