20 Jahre Ballettabteilung im TuS Erpel
Bunter Adventskalender zum Jubiläum
Drei Ballettgruppen und die Jazzdancegruppe von Sabine Morys präsentierten vielfältiges Tanzprogramm
Erpel. Zum 20-jährigen Bestehen der Ballettabteilung hatten die Schülerinnen von Sabine Morys den Bürgersaal in ein Odeon verwandelt, um dort gut zwei Wochen vor der Zeit alle Türchen eines „Bunten Adventskalenders“ zu öffnen und ihre Zuschauer mit 24 Darbietungen zu begeistern.
„Ich freue mich, dass wieder so viele Besucher den Weg hierher gefunden haben, dieses Mal um mit uns den Geburtstag der Ballett-Abteilung zu feiern“, begrüßte Vorstandsmitglied Harald Willms die Gäste, darunter neben Bürgermeisterin Cilly Adenauer, die dem Verein seit über 40 Jahren angehört, auch der Ehrenvorsitzende Willy Hirzmann. Sein besonderer Willkommensgruß galt der erfahrenen Tanzpädagogin Sabine Morys, die nicht nur für die Choreografie, sondern auch für die Kostüme der vier Gruppen verantwortlich zeichnete.
Von denen eröffnete die der sieben- bis elfjährigen Tänzerinnen mit einem Fächertanz die zweieinhalbstündige Revue. In deren Verlauf verwandelten sie sich nicht nur nach der Pause in verwunschene Meerjungfrauen. Als Engelchen wiesen sie kurz vor dem Ende der Revue schon einmal als das anstehende Fest der Feste hin. Das taten auch die Jüngsten der Abteilung als leuchtende Sterne, um wenig später als „Gänseblümchen“ und kurz vor der Pause noch als „Schneeflocken“ über die Bühne zu wirbeln. Das konnten die jüngsten Ballettratten auch als „Schmetterlinge“ im zweiten Teil, der Aufführung, nachdem man zuvor den „Nikolaus“ auf die Bühne geholte hatten.
Ihre silbernen Zylinder schwenkend, holte die Jazzdance-Gruppe, die Sabine Morys 2001 ins Leben gerufen hatte, mit der Titelmelodie des „Rosaroten Panthers“ Inspector Clouseau bei seiner Jagd nach dem Phantom auf die Bühne, bevor die Fünf- bis Siebenjährigen ein wahres „Feuerwerk“ abbrannten. Da hatten die kleinen Tänzerinnen bereits die Kostüme angezogen, in denen sie im zweiten Programmteil als Haremsdamen aus „1001 Nacht“ ebenso brillieren sollten, wie es ihnen schon vor der Pause als zauberhafte Elfen gelungen war. Den trüben Novembertag restlos vergessen ließ ein Duo der Jazzdancerinnenmit seiner Choreografie zu „Mambo Number 5“, der ganz offensichtlich exotisch-farbenprächtige „Vögel“ angelockt hatte.
Eine Bereicherung für den Ort
„Unsere Ballettabteilung bereichert mit ihren Auftritten immer wieder Veranstaltungen anderer Erpeler Ortsvereine wie den Adventsbasar oder Kinderfeste“, so Harald Willms. Der TuS sei froh und dankbar, dass Sabine Morys ihm nun schon 20 Jahren lang die Treue gehalten habe. „Sabine Morys hat ja schon bei der ersten großen Ballettaufführung zum zehnjährigen Bestehen ihrer Abteilung bewiesen, wie erfolgreich ihre Arbeit mit unseren Kindern ist. Und dies haben die gerade gezeigten Tänze anschaulich unterstrichen“, schwärmte Cilly Adenauer schon zur Halbzeit.
Diesen bestätigte auch ein begeistertes Publikum nach zweieinhalb Stunden mit einem frenetischen Beifall, dem schönsten Lohn für große wie kleine Künstler, in den die Erpeler natürlich auch TuS-Choreografin Sabine Morys einbezogen.
Als kleine Sterne funkelten die Jüngsten der Abteilung am Erpeler Balletthimmel.
Mit einem Fächertanz eröffneten die Ballettelevinnen im Bürgersaal die Veranstaltung. Fotos: DL
