Bürgerverein Rheinbreitbach honorierte Jugendarbeit
Burggarde und Pfadfinder hatten allen Grund zur Freude
Die Tänzerinnen und der Stamm „Terra Nova“ erhielten je 500 Euro
Rheinbreitbach. Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Bescherung. Über ein Geschenk, einen Scheck in Höhe von jeweils 500 Euro, freuten sich die Rheinbreitbacher „Burggarde“ um ihre Erste Vorsitzende Birgit Maihöfer und die Pfadfinder des Stammes „Terra Nova“ der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) um Betreuerin Maren Roeder aber auch am vorletzten Tag des alten Jahres im Pfarrheim St. Maria Magdalena. Dorthin eingeladen hatte der Bürgerverein des Ortes um seinen Vorsitzenden Frank Scheika.
„Wir finden es ganz toll, dass es bei uns Ortsvereine gibt, die sich intensiv um die Jugend kümmern“, erklärte der Vorsitzende. „Wir unterstützen gerne Vereine, die sich wie Ihr vor allem intensiv um die Jugend im Dorf kümmern“, lobte Scheika die beiden Vereine. Immerhin tanzen bei der „Burggarde“ mit den „Flöhen“ (drei bis sechs Jahre) über die „Sterne“ (sieben bis neun Jahre) und die Kleine Burggarde (neun bis zwölf Jahre) bis zur Burggarde (ab zwölf Jahre) 57 Aktive unter der Regie von Trainerin Sandra Bovelet. Und auch bei den Pfadfinder ist mit Wölflingen (sieben bis zehn Jahre), Jungpfadfindern (zehn bis 13 Jahre), Pfadfindern (13-16 Jahre) und den Rover (ab 16 Jahre) eine extrem breite Altersspanne vertreten.
„Beide Vereine vermitteln Spaß, Freude, Wissen sowie soziale Kompetenzen und tragen somit auch dazu bei, dass hier in Rheinbreitbach Tradition und Brauchtum gelebt werden, kann“, freute sich Scheika, bevor er die insgesamt 1.000 Euro weitergab, die sein Verein bei Veranstaltungen im Lauf des Jahres eingenommen hatte.
Diese finanzielle Spritze kommt für die Burggarde, die 1990 aus dem damaligen Tanzcorps der KG „Me haalen et us“ als eigenständiger Verein hervorgegangen ist und somit 2015 ihr erstes großes Jubiläum feiern kann, gerade zur rechten Zeit. „Da einige Tänzerinnen unserer Kleinen Burggarde diese Session in die Burggarde aufsteigen und für sie zu wenig Kostüme vorhanden sind, werden wir die großzügige Spende eben genau für diesen Zweck einsetzen“, kündigte Birgit Maihöfer an.
Finanzielle Unterstützung können auch die Pfadfinder jederzeit gebrauchen, die im Gegensatz zu den Tänzerinnen bereits ihr Silbernes Jubiläum feiern konnten. „Ins Leben gerufen haben unseren Stamm 1988 Günther Wehner, Bernd Kuebart sowie Marianne und Wolfgang Hidding“, blickte Maren Roeder zurück. Die drei hatten seinerzeit nach Streitigkeiten innerhalb des DPSG-Stammesrats mit rund 25 Wölflingen, Jungpfadfindern, Pfadfindern und Rover aus Rheinbreitbach und Umgebung den Schritt in eine unbekannte Zukunft gewagt.
„Mit der Spende können wir Kindern aus sozial schwächeren Familien die Teilnahme an einem Zeltlager ermöglichen. Sicher reicht sie aber auch noch aus, um unsere sogenannten Abenteuer-Möglichkeiten mitzufinanzieren“, freute sich Roeder, bevor sie sich zu den anderen zum nachweihnachtlichen Glühweintrinken gesellte.
