Tambour-Corps Erpel Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Tag in Neuwied
Den Heimatort repräsentiert
Erpel. In diesem Jahr wurde dem Tambour-Corps Erpel bereits zum zweiten Mal eine besondere Ehre zuteil: Das Corps durfte den Rheinland-Pfalz-Tag, der in diesem Jahr in Neuwied stattfand, musikalisch mitgestalten und den Heimatort bei einer der größten Veranstaltungen im Land repräsentieren. Bereits im letzten Jahr hatte das Bewerbungsverfahren begonnen und das Corps wurde ausgewählt als eine von zahlreichen Musikgruppen im Festumzug mitzuwirken. Los ging es für die Spielleute am Sonntag Vormittag. Bei sommerlichen Temperaturen trat man mitsamt Fanclub die Reise nach Neuwied mit dem Zug an. Dort angekommen wurde die Wartezeit bis zur Zugaufstellung für eine kleine Erfrischung mit kühlen Getränken genutzt. Nach dieser kurzen Abkühlung ging es auch schon los und der große Festzug setzte sich in Bewegung. Insgesamt bestand der Festzug aus über hundert Beiträgen, die die unterschiedlichen Regionen des Bundeslandes in seiner ganzen Vielfalt repräsentierten.
Das Tambour Corps startete pünktlich als elfter Zugteilnehmer in der Gruppierung „Wir Westerwälder“. Dass dies geographisch gesehen nicht ganz korrekt ist, tat der Spielfreude keinen Abbruch. Trotz der hohen Temperaturen säumten schon am Zuganfang zahlreiche Zuschauer die Zugstrecke und spendeten vielfach Applaus für das Corps. Schnell erreichte man die Ehrentribüne von der aus unter anderem Landrat Rainer Kaul die Zugteilnehmer bewunderte. In der Nähe standen auch schon die Kamerateams bereit, denn der Festzug wurde durch das SWR Fernsehen übertragen. So konnten auch die daheim Gebliebenen den Auftritt der Erpeler verfolgen, die vor tausenden Zuschauern ihr Können zeigten und zahlreiche Stücke aus dem Marschrepertoire zu Gehör brachten. Im Verlauf des etwa zweistündigen Festzuges gerieten die Musiker ordentlich ins Schwitzen, aber der passend mit Noten geschmückte Bagagewagen hielt die nötigen Kaltgetränke für alle bereit.Am Ende des Zugweges angelangt hatte man die Gelegenheit selbst einige andere Zugteilnehmer aus verschiedenen Teilen des Landes zu sehen, bevor man sich wieder auf den Heimweg nach Erpel machte.
