VfB Linz - TuS Gückingen 5:1 (1:1)
Der VfB Linz weiterhin im Aufwärtstrend
Linz. In der Fußball-Bezirksliga Ost bestätigte der VfB Linz durch den 5:1 (1:1)-Sieg gegen den Tabellenletzten TuS Gückingen seinen derzeitigen Aufwärtstrend. Sechs Punkte beträgt jetzt der Abstand zu den Abstiegsrängen. In der ersten Halbzeit sah es allerdings nicht nach einem deutlichen Erfolg der Rheinstädter aus. Die Roos-Schützlinge trafen auf einen Gegner, der sich selbstbewusst und aggressiv präsentierte. Die Linzer gingen durch Muhammet Ceylan bereits in der achten Minute in Führung, stoppte den Offensivdrang der Gäste aber nicht. Diese Erfahrung musste vor allem VfB-Keeper Christopher Schady machen, der vor allem in der 25. und 33. Minute seine Qualitäten unter Beweis stellen musste. Beim 1:1-Ausgleich durch den Gückinger Timon Konstantinidis (40.) war er machtlos. In der zweiten Halbzeit setzten sich nach und nach die besseren Kraftreserven der Platzherren durch. Die Halbzeitansprache von VfB-Coach Michael Roos ließ die Einheimischen außerdem konzentrierter und dynamischer auftreten. VfB-Angreifer Dijan Ramovic (55.) war es schließlich, der seine Farben in Führung schoss. Kurze Zeit später war erneut Torjubel auf dem Kaiserberg zu vernehmen. Nahsen Kesikci (58.) hatte für die Gastgeber auf 3:1 erhöht. Von den Gästen war in der Folgezeit nicht mehr viel zu sehen. Die Roos-Truppe kontrollierte jetzt die Partie und kam in der Schlussphase durch Tobias Baars (79.) sowie Timo Krumscheid (84.) noch zu zwei weiteren Treffern zum verdienten 5:1-Endstand. „Bis zur Halbzeit war alles Okay“, stellte TuS-Coach Mike Döblitz fest. „Danach ist unser altes Problem wieder aufgetreten, dass wir einen zu dünnen Kader haben.“ Sein Trainerkollege Roos fand trotz des klaren Erfolgs kritische Worte für die Spielweise seiner Mannschaft. „In der zweiten Hälfte haben wir endlich Fußball gespielt. Wir mussten das Spiel einfach gestalten, nicht so weite Wege mit dem Ball am Fuß gehen. Zum ersten Mal in dieser Saison waren wir vom Papier her der Favorit. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Fußball muss es vom Kopf her stimmen, dann kann man vieles erreichen“, so Roos.
VfB Linz: Schady, Hammerstein, Baars, Brandt, Korf, Krupp, Ramovic (73. Kuqi), Hoxhaj, Ceylan (63. Krumscheid), Schunk, Kesikci (73. Kastert).
Schiedsrichter: Alexander Müller (Mendig)
Zuschauer: 70
Vorschau
Zum Auftakt der Rückrunde empfängt der VfB Linz am Sonntag um 15 Uhr den punktgleichen Tabellennachbarn SG Hundsangen/Obererbach. Im Hinspiel siegten die Westerwälder mit 2:0. Betrachtet man die Statistik, so dürfte eine Partie auf Augenhöhe über die Bühne gehen. Die bisherige Bilanz des VfB Linz (17 Punkte und 26:33 Tore) sowie der SG Hundsangen (17 Punkte und 23:35 Tore) lässt dies erwarten.
