Schwimmbad Unkel
Ein Besuch dankbarer Gäste
Unkel. 30 Kinder zwischen drei und 13 Jahren, mit zwölf Begleitern waren unterwegs am Rhein.
Rhein abwärts per Rad
Das Kinderhaus am Buchberg, Hüfingen-Behla unternimmt in den Ferienzeiten immer besondere Programme. In diesen Ferien wurde der Rhein abwärts per Rad gefahren. 760 Kilometer, in 18 Tagen, aufgeteilt in kleine Gruppen. Eine organisatorische Herausforderung sind hierbei geeignete Übernachtungsmöglichkeiten. Gesucht wird ein Platz für zwölf Zelte und drei Begleitfahrzeuge. Ein Dach über dem Kopf, Toiletten-, Wasch- und Duschgelegenheit sollten vorhanden sein. Schon im Jahre 2005 war die Gruppe durch Vermittlung von Winfried Heimann, im Strandhaus Sinzig und 2008 in der Dattenberger Grillhütte und Tennisanlage untergebracht. In diesem Jahr konnte die Verbandsgemeinde zu einer Verfügungsstellung des Freibadgeländes gewonnen werden, dank eines Tipps des Kanu-Clubs Unkel. An einem Nachmittag traf das "Vorkommando" ein. Nach Aufstellung der Zelte und der Tische-Bänke im ehemaligen Garderobenraum sowie der Bereitstellung des Küchenanhängers, trafen nach und nach die Kinder mit ihren Begleitern ein. Nach Rücksprache mit Herrn Wallek vom Sportverein, war auch das Duschen im Sportheim möglich. Die Heimleitung mit Herrn und Frau Krause-Sittnick fanden die Unterbringung im Schwimmbad für ideal, da es auch einige dicke Regentage zu überstehen galt.
Ein Besuch bei der Maus
Das Ziel in Köln konnte leider nicht angefahren werden. So waren alle dankbar, den Aufenthalt in Unkel noch um drei Tage verlängern zu können. Tagesausflüge per Bahn führten zum Kölner Dom und ins Museum von der Maus, auch der Drachenfels wurde besucht. Durch die Hilfe von Herrn Linke war die Gruppe im Schwimmbad besten versorgt. Der Stadtbürgermeister Hausen und Verbandsbürgermeister Fehr ließen es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich kennen zu lernen und sich von der Heimleitung über die Arbeit des Kinderhauses informieren zu lassen. Am sechsten Tag löste sich die Gruppe auf. Einige Kinde wurden von Angehörigen abgeholt. Ein Teil fuhr zurück ins Heim. Einige Kinder und Begleitpersonen machen noch einen Urlaub in einem Selbstversorgerhaus in Idar-Oberstein. Für das nächste Jahr wird schon über eine Weiterführung der Rheinreise bis zur Mündung nachgedacht.
Verbandsbürgermeister Fehr (2. v.li.) ließ es sich nicht nehmen, sich von der Heimleitung über die Arbeit des Kinderhauses informieren zu lassen.
