Jahresausflug der kfd Ohlenberg an den Niederrhein
Erholsame Reise nach Grefrath und Kempen
An verschiedenen Stationen tauchten die Teilnehmerinnen in die Vergangenheit der Region ein und erlebten so einen ereignisreichen Tag
Kasbach-Ohlenberg. Neue Kraft schöpfen für den Alltag, heil, erholt und bereichert zurückkehren: Das waren einige der guten Wünsche, die Frau Ursula Monter, Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Linz, den Frauen, die an der Fahrt der kfd Ohlenberg teilnahmen, mit auf den Weg gab. Angesichts der dunklen Wolken am Himmel legte sie den Frauen dann noch ans Herz, den Regen, falls er denn kommen sollte, als „Segen von oben“ zu betrachten. Während der Busfahrt erfuhren die Frauen bereits allerlei Wissenswertes über Land und Leute, politische und kirchliche Gegebenheiten, über Sprache, Kultur und Geografie und dies aus allererster Hand: In Rheurdt war nämlich Frau Dr. Britta Ortmans, die frühere Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Linz, zugestiegen; sie begleitete die Frauen bis zum Abend. Frau Ortmans ist seit April 2013 im Bistum Münster als Pastoralreferentin tätig. Erstes Ziel der Fahrt war das Niederrheinische Freilichtmuseum in Grefrath. Ausgerüstet mit farbenfrohen Regenschirmen trotzten die Frauen den Unbilden des Wetters, denn der „Segen von oben“ ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten. In der Museumsanlage gab es viel Spannendes, Informatives und Überraschendes zum Leben und Arbeiten in früheren Zeiten am Niederrhein zu entdecken. Auf einem großen naturnahen Gelände konnten verschiedene Hofanlagen und Werkstätten sowie die Dorenburg und das Spielzeugmuseum besichtigt werden. Besonders interessant war der Besuch einer kleinen Weberei, in der eine Handweberin an einem 200 Jahre alten Webstuhl saß und mit Leidenschaft über ihr uraltes Handwerk berichtete.
Museen, historische Stadtführung und Klosterbesuch
Nicht lange dauerte die Busfahrt von Grefrath nach Kempen, der zweiten Station der Fahrt. Auch hier konnten die Frauen in die Vergangenheit eintauchen, denn Kempen hat einen mittelalterlichen Stadtkern mit sehenswerten Patrizierhäusern und Fachwerkbauten, umschlossen von einem großenteils erhaltenen Wall, zu dem auch das einzige noch erhaltene Stadttor, das Kuhtor, gehört. Dies alles konnten die Frauen auf eigene Faust und/oder im Rahmen einer Stadtführung näher kennenlernen. Letzte Station des ereignisreichen Tages war Kamp-Lintfort. Dieser Ort ist vor allem wegen seines Klosters berühmt. Kloster Kamp, ein ehemaliges Zisterzienserkloster, ist heute ein geistliches und kulturelles Zentrum und ist somit auch weiterhin ein Ort der Spiritualität und der Begegnung. In dem unmittelbar neben der Klosteranlage gelegenen familiengeführten „Haus Bieger“ war das Abendessen vorbestellt. Perfekte Organisation, freundliche Atmosphäre und schmackhafte Gerichte wurden allgemein gelobt. Mit dem schon traditionellen „Irischen Segenslied“ endete der Tag - einem Lied, in dem Verbundenheit, Dankbarkeit und die Freude über das Erlebte mitschwangen.
Weitere Informationen
Wer sich für die kfd und weitere Aktivitäten der kfd Ohlenberg interessiert, kann sich gerne an Frau Waltraud Schäfer, Tel. (0 26 44) 67 39, wenden.
