kfd Rheinbreitbach unterwegs in Kirschweiler und Idar-Oberstein
Fahrt ins Reich der Edelsteine
Rheinbreitbach. Kürzlich machten sich 45 Damen und drei Herren auf den Weg in das Reich der Edelsteine - nach Kirschweiler und Idar-Oberstein. Bei herrlichem Sommerwetter hatte die Busfahrerin die Route durch den Hunsrück gewählt und steuerte zielsicher die erste Station an: die Edelsteinschleiferei Hess in Kirschweiler mit Hausmuseum, Mineralienausstellung und Schmuckräumen. Hier werden hauptsächlich Achate, Japsis und Amethyste verarbeitet, die früher aus den Bergen der Umgebung gehauen wurden. Nachdem die Vorkommen so gut wie erschöpft waren, wanderten viele Edelsteinschleifer im 19./20. Jahrhundert nach Brasilien aus, wo sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einsetzen. Heute werden die Edelsteinschleifereien aus allen Teilen der Welt beliefert, auch aus Brasilien.
Nachdem der Schleifermeister die Arbeitsschritte vom Rohling bis zum Schmuckstein demonstriert hatte, konnte sich eine Dame der Gruppe selbst daran versuchen. Jeder Besucher erhielt sodann einen fertig geschliffenen Stein, manche ließen ihn sogleich als Ring oder Anhänger fassen.
Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen begleitete eine Reiseleiterin die Gruppe auf der Fahrt über die Deutsche Edelsteinstraße nach Idar-Oberstein. Die 20 Dörfer an dieser 15 km langen Straße im Idartal, von denen Kirschweiler das reichste ist, vermarkten ihre Edelsteine gemeinsam.
Vorbei an der historischen Weiherschleife, der letzten mit Wasserrad getriebenen Schleife am Idarbach, am Fissler Werksgelände und an dem Hochhaus der ehemaligen Edelsteinbörse gelangte man ins Zentrum von Oberstein. Hier schwärmten die Besucher aus. In der Fußgängerzone reiht sich beidseitig ein Juweliergeschäft an das nächste. Vom Eiskaffee im Zentrum hat man die Felsenkirche, ein Wahrzeichen der Stadt immer im Blick. Reue für einen Brudermord, so die Sage, war Anlass zum Bau der Felsenkirche in den Jahren 1482 bis 1484. Zahlreiche Damen ließen sich von den 230 Treppenstufen nicht verschrecken, die im letzten Teil durch einen in den Fels geschlagenen Tunnel führen, und wurden mit einem schlichten, doch mit vielen Kunstwerken ausgestatteten Sakralraum belohnt. Außen ermöglichte eine Aussichtsplattform einen besonderen Blick auf den Glockenturm der Felsenkirche und über Oberstein.
Als man sich am Spätnachmittag wieder auf die Heimreise machte, entdeckte man an mancher Dame eine Veränderung - ein Schmuckstück als Erinnerung aus dem Reich der Edelsteine.
Es gab viel zu entdecken.
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