Allgemeine Berichte | 24.09.2014

Ehrungen beim DRK Ortsverein Unkel

„Helfen, helfen ohne Grenzen“

Mit Urkunde und Blumen wurden verdiente, langjährige Mitglieder geehrt.  DL

Unkel. „Ein ausgesprochen spannendes, ereignisreiches Jahr liegt hinter uns“, erinnerte die Vorsitzende des Unkeler DRK-Ortsvereins, Elisabeth Barth, im Café am Markt. Dorthin eingeladen hatte sie die Mitglieder aus der gesamten Verbandsgemeinde, um den Aktiven zu Beginn des traditionellen Kameradschaftsabends für ihr Engagement zu danken. Und da kurz vor dem geselligen Teil der Veranstaltung auch Ehrungen anstanden, konnte sie neben dem Ersten Stadtbeigeordneten Wolfgang Plöger auch den DRK-Kreisvorsitzenden Klaus Dalpke begrüßen. Zunächst aber erinnerte Elisabeth Barth an die Afrika-Hilfsaktion des Ortsvereins, der vor einigen Wochen auch gleich zwei neue Fahrzeuge in Betrieb hatte nehmen können. „Nach vielen Jahren haben wir uns mit recht gemischten Gefühlen von unserem alten Krankentransportwagen (KTW) getrennt. Das aber war leider unvermeidlich, da er nicht mehr mit der Notambulanz kompatibel war“, erinnerte die Vorsitzende. Mit dem neuen KTW und dem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) habe der Ortsverein Dank der großzügigen Spenden von Arina Lauffs einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan, so Elisabeth Barth, bevor sie auf ihren Besuch in Solferino zu sprechen kam „In dem kleinen Ort südlich vom Gardasee erinnert ein schlichtes DRK-Denkmal an die brutale Schlacht, in der am 24. Juni 1859 den Truppen Sardinien-Piemonts und Frankreichs unter der Führung Napoleons III. die Armee Österreichs gegenüberstanden“, berichtete sie. Am Abend nach dem Blutbad kam dann der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant an dem Schlachtfeld vorbei, auf dem rund 38.000 Verwundete, Sterbende und Tote lagen, ohne dass ihnen geholfen worden wäre. Dunant organisierte mit Freiwilligen aus der örtlichen Zivilbevölkerung die notdürftige Versorgung der verwundeten und kranken Soldaten und richtete in der Kleinstadt Castiglione delle Stiviere in unmittelbarer Nähe von Solferino in der Chiesa Maggiore ein Behelfshospital ein. „Die seinem Aufruf folgenden Helfer machten keinen Unterschied zwischen den Soldaten hinsichtlich ihrer nationalen Zugehörigkeit. Berühmt für diese Einstellung wurde die Losung ‚Tutti fratelli‘ der Frauen von Castiglione. In ihrem Ort befindet sich heute ein RK-Museum, im dem auf beeindruckende Weise die Geschichte der humanitären Wohltätigkeitsorganisation dokumentiert werde. „Helfen, helfen ohne Grenzen; irgendwo braucht ein Mensch deine Hand, deine Herzlichkeit“, beginnt das erste Lied auf der RK-CD, die Elisabeth Barth in dem Museum erworben hatte. „Und in diesem Sinn planen wir auch unsere nächste Hilfs-Aktion zugunsten der Ärmsten in ländlichen Regionen des Kosovo“, berichtete Barth. Über 150 Kilogramm Verbandsmaterial, Decken und Wintermäntel habe man bereits in einem Ford Transit verstaut, der sich Ende Oktober Richtung Süden aufmachte, berichtete die Vorsitzenden, bevor sie mit Klaus Dalpke zu den Ehrungen überging.

Ehrungen

Mit Urkunde und Blumen geehrt wurde zunächst Waltraud Vollmer, die dem Ortsverein seit zehn Jahren angehört. „Bereits seit 15 Jahren ist Iris Rosen Mitglied in unserer Gruppe und sie kennt jeder, weil sie immer da, wenn man sie braucht“, lobte Elisabeth Barth das Mitglied, um dann Irmgard Richarz zu gratulieren, die bereits seit 20 Jahren Rot-Kreuzlerin. Übertroffen wird sie noch von dem DRK-Arzt und 2. Vorsitzenden der Unkeler Ortsvereins, Fredy Bertram, der bereits seit 30 Jahren in der Truppe aktiven Dienst leistet. „Nicht vergessen wollen wir aber unsere unermüdliche Bereitschaftsleiterin Ursula Winzen, die Unkeler Jugendrotkreuz-Leiterin Martina Maxeiner und Hilde Kröll die über Jahre hinweg für Sauberkeit in unserem DRK-Heim gesorgt hat“, erklärte Elisabeth Barth abschließend, bevor sich die Rotkreuzler dem Büffet zuwandten.

Mit Urkunde und Blumen wurden verdiente, langjährige Mitglieder geehrt. Foto: DL

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