Ausflug des Dattenberger Kirchenchores an die Lahn
Historisches Denkmal für die Nachwelt erhalten
Dattenberg. Der Kath. Kirchenchor Cäcilia Dattenberg hatte seinen Jahresausflug an die Lahn unternommen. Mit dem Bus fuhren die Sängerinnen und Sänger sowie die Freunde des Chores nach Runkel an der Lahn und besichtigten dort die beeindruckende Burg. Diese mittelalterliche Anlage, imposant oberhalb der Lahn liegend, gehört dem fürstlichen Hause Wied und wird von Prinz Metfried und Prinzessin Felicitas zu Wied, Onkel und Tante des Fürsten Carl, bewohnt. Prinzessin Felicitas hatte auch die Führung durch Burg Runkel übernommen. Charmant und kenntnisreich berichtete sie den Gästen, wie man heute auf einer Burg lebt und von den Bemühungen, dieses historische Denkmal für die Nachwelt zu erhalten. Begeistert von dieser spannenden Führung brachte der Chor der Prinzessin als Dankeschön ein kleines Ständchen. Nach dem Mittagessen in Runkel begab sich die Reisegesellschaft nach Wetzlar und besichtigte dort die gut erhaltene Altstadt. Der Dom mit seinen Ursprüngen aus dem 13. Jahrhundert wird heute ökumenisch genutzt. Das Reichskammergericht befand sich von 1689 bis 1806 in der Stadt. Goethes unglückliche Liebe zu Lotte Buff während seines Aufenthaltes in Wetzlar als Praktikant am Reichskammergericht verarbeitete er in seinem ihn berühmt machenden Roman „Die Leiden des jungen Werther“. Die Chormitglieder hatten die Gelegenheit, die historischen Stätten Wetzlars zu besichtigen und einen Kaffee einzunehmen. Angetan von der schönen Altstadt kehrten sie am frühen Abend wieder nach Dattenberg zurück.
