Politik | 19.05.2015

Jahreshauptversammlung der FWG Linz

Kommunalpolitik und Stadtsanierung standen im Fokus

Bei der Jahreshauptversammlung der FWG Linz im Restaurant „Spanischer Garten“ gab es viel Informations- und Diskussionsbedarf. privat

Linz. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der FWG Linz ging es zeitweise hoch her. Anlass waren die unterschiedlichen Auffassungen der 20 anwesenden Vereinsmitglieder über verschiedene städtische Sanierungsmaßnahmen, die vom FWG-Vorsitzenden und Beigeordneten der Stadt Linz, Michael Schneider, vorgetragen und erläutert wurden.

Zunächst beschäftigte man sich mit dem Wahlergebnis, das die FWG Linz bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr erzielt hat. Vorsitzender Schneider dankte den Mitgliedern für das im Vorfeld der Wahl gezeigte Engagement und für die Unterstützung der Kandidatur zum weiteren Beigeordneten der Stadt Linz. Enttäuscht war Schneider darüber, dass die FWG den vierten Ratssitz knapp verfehlt hat, obwohl sie eine gute Liste präsentieren konnte. Auf der anderen Seite bewertete er positiv, dass die absolute Mehrheit der CDU gebrochen werden konnte. Der Vorteil sei bereits jetzt erkennbar, da die Ratsmitglieder mehr als in den Jahren zuvor das gemeinsame Gespräch suchen, sich um Konsens bemühen und weniger streiten.

Leider gehe dabei aber auch die Eigenständigkeit und Profilierung der einzelnen Fraktionen verloren. Die FWG-Mitglieder waren der Auffassung, dass dies durch vermehrte Anträge und Anfragen der FWG-Fraktion im Stadtrat ausgeglichen werden muss.

Weiter informierte Schneider die Anwesenden, dass es in diesem Jahr wieder eine „große Kirmes“ gibt, bei der das Jubiläum „650 Jahre Burg Linz“ zum Anlass genommen wird.

In diesem Zusammenhang wurde auch über die Neuorganisation des städtischen Veranstaltungswesens gesprochen, die durch die Auflösung der als GmbH geführten Tourist-Information erforderlich ist.

Intensiv setzten sich die Vereinsmitglieder mit der Altstadtsanierung auseinander. Schneider berichtete, dass von den knapp 6.000 Einwohnern der Stadt Linz nur noch rund 700 Menschen in der Altstadt wohnen. 400 Häuser seien sanierungsbedürftig, wofür es Zuschussmittel des Landes Rheinland-Pfalz gebe. In diesem Zusammenhang wurde auch über die Situation „Parkdeck-Tiefgarage Moltigebäude“ diskutiert. Durch die Errichtung eines „Supermarktes“ verspreche man sich eine Belebung der Innenstadt, insbesondere der Neustraße. Dazu sei der Abriss des ohnehin wirtschaftlich nicht mehr tragbaren „Moltigebäudes“ notwendig. Durch die Veräußerung der Tiefgarage werde wiederum die Stadtkasse entlastet.

Gesprochen wurde auch über die Erschließung und Vermarktung des Baugebiets Roniger Hof 1d sowie über den dort geplanten Neubau eines Kindergartens für zwei bis drei Gruppen inklusive eines Sozialraums für die Einwohner, was den städtischen Haushalt - trotz der zu erwartenden Zuschüsse - stark belastet. Vor diesem Hintergrund würde die vorgesehene Neugestaltung der Rheinanlagen im Prioritätenkatalog weiter nach hinten rücken. Wichtigere Maßnahmen für die Stadt seien der genannte Kindergarten im Baugebiet Roniger Hof 1d, die Straßen- und Innenstadtsanierung sowie Sanierungsmaßnahmen auf dem Waldfriedhof.

Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung informierte Kassenwart Rolf Geller über die Finanzsituation des Vereins, die er als gesund bezeichnete. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.

Teilnehmer der Versammlung war auch Dr. Hans Reul, Vorsitzender der FWG-Fraktion im Verbandsgemeinderat Linz. Er informierte über die Arbeit der FWG-Fraktion und die neue Internetseite der VG-FWG „www.fwg-vg-linz.de“.

Pressemitteilung der

FWG Linz

Bei der Jahreshauptversammlung der FWG Linz im Restaurant „Spanischer Garten“ gab es viel Informations- und Diskussionsbedarf. Foto: privat

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