Buntes Programm bei „Ars Fontana“
Musik erklang in den Gassen
Straßenmusikfestival lockte am Wochenende Tausende Besucher nach Unkel
Unkel. Die Rotweinstadt Unkel stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der Musik. Zum vierten Mal nach Wiederbelebung von Ars Fontana fand das große Musikfestival an beiden Tagen statt. Waren es am Samstagabend eher die einheimischen Gäste, die sich das rund dreistündige Programm mit dem Michael Hommerich Quartett und den Unkeler Ratsherren nicht entgehen ließen, so drängten sich am Sonntag Tausende von Besuchern durch die Gassen. „Ein voller Erfolg trotz des eigentlich gemeldeten schlechten Wetters“, so Michael Hommerich, Organisator und Inhaber des Musikhauses Hommericht.
Zwölf Bands am Start
Auf drei Bühnen traten zwölf Bands auf, die aus der Region aber auch weit darüber hinaus bis nach Düsseldorf oder Dortmund stammten.
Dazu wurde an verschiedenen Essens- und Getränkeständen für das leibliche Wohl gesorgt, unter anderem mit türkischen und indischen Spezialitäten, Reibekuchen, Kaffee, Kuchen und Fair-Trade-Limonade. Dazu präsentierte sich der Lions-Club und bot exklusiv Rosenbowle an. Bühne 1 auf dem Eschenbrenderplatz präsentierte am Sonntag traditionelle und moderne Blasmusik mit dem Auel-Gau Oberpleis e.V., Rock und Pop mit der Ton-Band 20.11, Klezmer, Swing und Weltmusik mit der Saragino Combo sowie Hip-Hop, Salsa und Jazz mit Funkymodo.
Jazz und Pop
Auf dem Willy-Brandt-Platz boten der Chor JJ Vocal Big Band Jazz- und Popsongs an, weiter ging es mit Acousti Punk-Rock von King´s Tonic, der Swing-Combo Back-Store-Boys und der Beatles-Cover-Band „Her Majesty“ beste Unterhaltung.
Auf Bühne 3 in der Rheinpromenade sorgten schließlich Saitenspiel mit Folk, Drops mit Gesang und Klavier, die Band Sonnabend mit pointierter Alltagspoesie und die J. Eu´s Kellerband mit Rock und Pop für tolle Stimmung.
Längst kein Geheimtipp mehr
„Das Festival, veranstaltet von der Stadt Unkel und organisiert vom Musikhaus Hommerich in Kooperation mit dem Touristik und Gewerbe Unkel e.V., ist in Künstlerkreisen längst kein Geheimtipp mehr und so liegen auch für das kommende Jahr schon wieder einige Bewerbungen vor“, so Michael Hommerich. Dabei achten er und sein Sohn Emanuel Hommerich bei der Zusammenstellung stets auf eine ausgewogene Vielseitigkeit, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
