Allgemeine Berichte | 09.12.2014

Bundesweiter Vorlesetag

Robert-Koch-Schule las vor

Zwischen Flensburg und Füssen liegt Linz - auch hier wurde an bundesweiten Vorlesetag kräftig vorgelesen. privat

Linz. Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, las an diesem Tag anderen vor - in Schulen und Kindergärten, in Bibliotheken und Buchhandlungen, ja sogar in Zügen und auf Straßen. Die Initiatoren des Vorlesetages, die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung wollten mit dem Aktionstag ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und Freude am Vorlesen wecken.

Von der Schulsekretärin, Tabea Dück, über das Kollegium, die Schulleitung, externe Gäste, wie die ehemalige Grundschullehrerin Frau Hart-Winkler - Viele haben an diesem Tag an der Robert-Koch-Schule auf Anregung der Schulbibliotheksmitarbeiterinnen die Initiative aufgegriffen und umgesetzt.

Aus Märchen, Abenteuerromanen, philosophischen Texten, Fantasielektüren bis zu Weihnachtsgeschichten wurden spannende Textstellen ausgewählt. „Ich weiß nicht mehr, wann mir zum letzten Mal jemand etwas vorgelesen hat, aber ich fand es total cool! Eigentlich ist man nie zu alt dafür!“, äußerte ein Neuntklässler.

„Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern! Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung, haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten“, so das Ergebnis Vorlesestudie 2014.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Ja, der Bundesweite Vorlesetag und seine vielen besonderen Aktionen haben Einfluss auf das Vorleseverhalten in Deutschland, aber es bedarf weiterhin kontinuierlicher Beteiligung immer mehr Freiwilliger, um immer wieder darauf hinzuweisen, wie wichtig Vorlesen ist und wie viel Spaß es machen kann.

Zwischen Flensburg und Füssen liegt Linz - auch hier wurde an bundesweiten Vorlesetag kräftig vorgelesen. Foto: privat

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