SG Erpel/Unkel
Schlecht gestartet
Hektisch, kopflos und mit zu vielen Ballverlusten bei der SG Puderbach III
Erpel/Unkel. Mit zwei schwachen Auftritten verpasst die SG Erpel/Unkel den Anschluss an die Spitze. Nach der Winterpause kam die SG bisher gar nicht zurecht. Bei der SG Puderbach III war das Spiel bereits zur Halbzeitpause entschieden. Mit 4:0 führten zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber. Positiv allein, dass die SG nicht völlig untergehen wollte, das Heft deutlich in die Hand nahm, sich ein spielerisches Übergewicht erkämpfte, aber keine wirklichen Torchancen. Ohne die katastrophalen Fehler der ersten Hälfte wäre da mehr drin gewesen. Nach dem wetterbedingten Spielausfall musste die Mannschaft bei der SG Vettelschoß III antreten. Rund fünf Minuten lang begann die Elf auch sehr couragiert, setzte den Gegner unter Druck, um dann anschließend ohne ersichtlichen Grund das Spiel immer mehr aus der Hand zu geben. Vettelschoß kam in der 24. Min. zu einem Freistoß, den der Kapitän der SG dann leider zum Eigentor ins Netz setze. Erst dann versuchte die SG Druck zu machen: 28. Min. Julien Pinto-Soares scheiterte nach Zuspiel von Christian Monschau am Keeper, der den Ball an den Pfosten lenkte. Vier Minuten später, die gleiche Szene, nur klärte der Torwart diesmal ins Feld, Andreas Hahn schoss aufs Tor, erneut vom Keeper weggefaustet, genau wieder auf J. Pinto-Soares, der dritte Schussversuch wurde auf der Linie abgefangen. Den Druck hielt die SG aber nach der Pause nicht aufrecht, daher musste Andreas Peters in der 60. Min. alles geben, um ein 0:2, zu verhindern. In der 65. Min. klärte Raphael Sieger auf der Linie. Die Bemühungen der SG landeten immer über dem Tor, beziehungsweise im Anschluss an einen Freistoß von Hahn, setzte Sieger den Kopfball neben das Tor. Insgesamt agierte die SG viel zu hektisch und kopflos, zu viele schnelle Ballverluste waren die Folge und es fehlte auch deutlich der Wille im Team, für jeden Ball alles zu geben. Dafür beschäftigte die Mannschaft sich viel lieber mit Schiedsrichterentscheidungen, diskutierte untereinander und nahm sich so weitgehend selbst aus dem Spiel. Zu allem Überfluss ließ sich dann in der Schlussphase ein SG Spieler zu einer klaren Tätlichkeit hinreißen. „Dank“ dieser Aktion schwächte das Team sich für die kommenden Wochen nur noch zusätzlich.
