Schüler der Alice-Salomon-Schule informierten sich über den Weltladen in Linz
Über den Fairen Handel
Linz. Annette Förster, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Eine-Welt Linz und für den Weltladen-Einkauf zuständig, informierte in diesen Tagen Schülerinnen der Alice-Salomon-Schule BBS Linz darüber, warum es Weltläden gibt und warum es immer mehr werden. Die Schülerinnen, die eine Vollzeitausbildung zu Hauswirtschafterinnen machen, kamen in Begleitung der Lehrerinnen Marie-Therese Syllwasschy und Dagmar Kölle in den Weltladen. Die Schülerinnen waren gut vorbereitet, da sie bereits in der Schule die Themen Faire Kleidung, Faire Baumwolle, Fairtrade und Fairer Handel behandelt hatten.
Spannend war es für die Schülerinnen, sich vor Ort darüber zu informieren, welche Produkte im Weltladen angeboten werden, welche Vorteile es für die Produzenten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika hat, dass ihre Produkte ohne Zwischenhandel an die Weltläden ausgeliefert werden und warum einige Verkaufspreise, im Gegensatz zur oft landläufigen Meinung, nur gering höher sind.
Viele Fragen vorbereitet
Warum dies so ist, woher die Produkte kommen, ob der Weltladen von der Bevölkerung angenommen wird, warum für einige Produkte mehr bezahlt werden muss als im herkömmlichen Handel, ob alle ehrenamtlich arbeiten, wofür der Weltladen mit dem WFTO-Siegel ausgezeichnet wurde und weitere Fragen hatten die Schülerinnen vorbereitet, die zu beantworten waren. Annette Förster, die sich zurzeit in Wochenend-Seminaren mit dem Ziel „Fachkraft für den Fairen Handel“ weiterbildet, konnte alle Fragen zur Zufriedenheit der Schülerinnen beantworten. Groß war die Freude, als einige der Weltladenprodukte zur Fairköstigung angeboten wurden. Fazit der Schülerinnen und Lehrerinnen über den Vormittag im Weltladen, der allen viel Spaß gemacht hat: informativ, aufschlussreich, guter Einblick in das umfangreiche Warensortiment des Weltladens und ein besseres Verständnis für die Preispolitik der Weltläden und die Vorteile des Fairen Handels für die Menschen.
