Stammtisch der SPD Unkel-Bruchhausen zur B 42
Unkontrollierte Öffnung für den Lkw-Verkehr verhindern
Unkel/Bruchhausen. Jüngst hatte der SPD-Ortsverband Unkel-Bruchhausen Bürger zu einem Meinungsaustausch zum Thema „Öffnung der B 42 zwischen Bad Honnef und Neuwied für Lkw über 7,5 Tonnen“ eingeladen. Schnell stellte sich heraus, dass alle Anwesenden sehr besorgt waren, dass die vom Kreis geplante Freigabe der B 42 zu einer zusätzlichen Belastung der Anwohner in Unkel führen werde und dies, obwohl in den letzten Jahren der Verkehr bereits deutlich zugenommen habe. In der sachlichen Diskussion wurden Argumente zusammengetragen, die der Politik für eine vernünftige Regelung hilfreich sein können.
Für Anlieger solle der Transport mit Lkw frei und kostenfrei sein. Dies sollte auch für Anlieferer gelten. Für beide Gruppen sollte allerdings nachts (19 bis 6 Uhr) ein Fahrverbot gelten. Eine komplette und gebührenfreie Freigabe der B 42 für den Durchgangsverkehr schwerer Lkw über 7,5 Tonnen müsse verhindert werden, schon wegen der zusätzlichen Belastung der Anwohner in Verbindung mit dem Schienenverkehr am Mittelrhein. Umdenken im Gütertransport auf lange Sicht sei gefordert: Aufbau von Umschlagplätzen an den Autobahnen, von dort aus Lieferung in die Regionen mit Fahrzeugen bis maximal 7,5 Tonnen.
Immer wieder wird behauptet, dass Umgehungsstraßen auf der B 42 für den Lkw-Verkehr geschaffen wurden. Das ist aus Sicht der SPD Unkel-Bruchhausen falsch. Sie seien vielmehr gebaut worden zur Entlastung der Orte. Die B 42 sei für den Durchgangsverkehr nicht geeignet und werde es auch noch länger nicht sein - man betrachte nur die Strecke Linz-Bad Hönningen oder die Ortsdurchfahrten Unkel, Linz, Bad Hönningen, Leutesdorf.
Die SPD Unkel-Bruchhausen wird Kontakt zu anderen Initiativen aufnehmen, um mit einem breiten Forum der Bürger und Anrainer der B 42 gegen eine unkontrollierte Öffnung zu wirken.
Pressemitteilung des
SPD-Ortsverbands
Unkel-Bruchhausen
