750 Wanderer genossen beim 15. Unkeler Dreisprung wieder Rhein, Wein und Wanderfreuden
„Wandern verbindet viele Menschen“
Unkel. „Wandern beim Unkeler Dreisprung ist eine wunderbare Möglichkeit, Natur und unsere herrliche Landschaft sowie Menschen und die Region kennenzulernen und sich aktiv zu erholen“, schwärmte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen. Begrüßen konnte der Schirmherr der Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Teilnehmer am 15. Familienwandertag, die vom Jazz-Quartett von Michael Hommerich bestens unterhalten wurden, während sie sich mit Grillgut und Zwiebelkuchen zu kühlem Gerstensaft, Wein oder Federweißem stärkten. „Wandern verbindet, vor allem hier am Rheinsteig, wo viele Wanderwege über Grenzen hinweg führen“, so der Stadt-Chef, dessen Dank den Veranstaltern, dem Verein Touristik und Gewerbe (T&G) und dem Bürgerverein, galt, nicht zu vergessen Wanderwart Josef Welsch, „dem es immer wieder gelingt, eine neue attraktive Wegstrecke ausfindig zu machen“.
Bereits morgens waren die ersten Teilnehmer eingetrudelt, während T&G-Kassiererin Hildegrad Welsch mit ihren Helfern gerade erst die Meldestation aufbaute. Zwar lautet das Sprichwort „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, am Sonntag aber traf das nicht zu. So mussten die Dreisprung-Frühstarter auf herrliche Ausblicke in die Eifel und über das Rheintal hinweg verzichten, lastete doch dichter Nebel über der Landschaft. „Wir können trotzdem von Glück sagen, dass wir den Dreisprung um eine Woche verschoben haben, da er sonst mit dem Erpeler Blütenkorso zusammengefallen wäre. So können wir heute herrliches Wanderwetter genießen und spätestens ab Mittag wird auch die Sonne kommen“, war Ulrike Kessel überzeugt.
Welche der drei Strecken die Teilnehmer letztendlich meistern wollten, konnten sie unterwegs mittels Wanderkarte entscheiden, auf der die neun Kilometer lange Strecke, die 14,4 Kilometer lange Route und die mit 18,5 Kilometer längste Strecke farblich voneinander unterschieden eingezeichnet waren. „Gewandert wird dieses Jahr entgegen dem Uhrzeigersinn, also zunächst südlich von der Landesstraße 252 durch das Hähnerbachtal bis zur Kontrollstation ‚Am Pfuhl‘“, so Ulrike Kessel. Während sich die Kurzstreckler von dort am Severinsberg vorbei zum Ley-Plateau aufmachten, um nach der Kontrollstation über Orsberg und vorbei an der Burg Vilszelt die Weinberge am Stux anzustreben, folgten die Mittel- und Langstreckler zunächst den Gleisen der Kasbachtalbahn, bis sie nach Umrundung des „Hasenackers“ die Landesstraße überquerten und im großen Bogen die zweite Kontrollstation an der Laurentiushütte anstrebten.
Als erster Unkeler erreichte diese Harry Schmitz nur wenige Minuten nach den beiden Münsterländern Günner und Gregor Ovel und strafte diese damit Lügen, dass Rheinländer eben alles etwas gemütlicher angehen ließen. „Der Dreisprung ist ja auch kein Wettbewerb auf Zeit“, erklärte Gudrun Küpper. „Es gibt nicht viele so schöne Wanderungen durch eine extrem ansprechende Landschaft, bei der wir dann auch noch am selben Tag bequem unser Zuhause erreichen. Wenn wir die herrlichen Farben in den Weinbergen sehen, kommt bei uns einfach Freude auf“, schwärmten die beiden Westfalen.
Auch die Vierbeiner haben Spaß am Dreisprung
Diese hatten sich schon lange wieder auf den Weg gemacht, vorbei am Birkig, um den Eischeider Kopf Richtung Virneberg zu umrunden, um so die Kontrollstation nahe „Breite Heide“ zu erreichen, als mit der 15-jährigen Imke und der zwei Jahre älteren Svenja zwar zwei junge, aber doch schon recht erfahrene Dreispringerinnen bei der Hütte ankamen. „Wir sind mit unseren Hunden schon zum vierten Mal dabei und finden es toll, dass der Wandertag immer wieder über neue Strecken führt“. Die Strecke stieß auf den Feldern der Bruchhausneer Aussiedlerhöfe wieder auf die Mittelstrecke, um von dort kurz den Wallfahrtsort zu streifen und vorbei am Ehrenfried, dem Haanhof und Hohenunkel den Leidenberg hinab den Scheurener Dorfplatz anzustreben. Von dort ging es dann die B42 entlang zur Grillhütte, wo die Wanderer am Nachmittag Burgundia Nina I. mit ihren Weinprinzessinnen Lara und Verena sowie den Unkeler Bacchus (Jörg Schröder) begrüßen konnten, die sie zu einem tiefen Schluck aus ihren Weingläsern einluden.
„Wir verzichten dieses Jahr auf die Prämierung der größten Wandergruppe und der ältesten sowie der am weitesten angereisten Dreispringer“, berichtete Ulrike Kessel. Stattdessen wurde erstmals eine Verlosung vorgenommen, an der jeder teilnahm, der eine Wander-Startkarte, ob mit oder ohne Plakette, eingelöst hatte. „Das ist der Versuch, die Zahl der ‚Schwarz-Wanderer‘ etwas einzudämmen“, erklärte die Vorsitzende, die schon auf die nächste Großveranstaltung zwischen Rheinbreitbach und Neuwied am 1. Mai des kommenden Jahres, auf „R(h)einwandern in den Frühling“, aufmerksam machte, an der sich auch Unkel beteiligen wird.
„Glücksgöttin“ Nina I. zog die glücklichen Gewinner
Dann betätigte sich Nina I. als Glücksgöttin - sehr zur Freude von Romy Grundgeiger aus Erpel, die mit einem Picknick-Rucksack für zwei Personen den dritten Preis gewann. Der zweite Preis, ein Picknick-Rucksack für vier Personen, ging an „Herzblättchen“ Kerstin Mönch aus Kasbach, während sich Eta Luchmann aus Düsseldorf über einen schweren Picknick-Korb für vier Personen freuen konnte. „Ich wünsche Ihnen allen hier noch weiterhin einen gemütlichen Abschluss und hoffe, Sie beim 16. Unkeler Dreisprung wieder begrüßen zu dürfen“, verabschiedete sich Gerhard Hausen von den Wanderern.
Am Birkig vorbei ging es durch den Bruchhausener Forst zur Laurentiushütte.
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