Nicht immer ist fair gelabelt auch wirklich fair
„Zeichen & Siegel im Fairen Handel“
Linz. „Zeichen & Siegel im Fairen Handel“ war der Titel eines Workshops, den der Weltladen im Saal des Restaurants „Zur alten Post“ für seine Mitarbeiterinnen durchführte. Referentin war Nina Labode vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) in Mainz. Fair und ökologisch - so wünschen sich immer mehr Menschen die Produkte, die sie konsumieren. „Aber wann ist ein Produkt fair oder ökologisch produziert oder gehandelt worden?“ Hilfestellungen bei der Kaufentscheidung sollen Label geben, die für bestimmte Qualitätskriterien stehen. Fast 400 Label, die sich im weitesten Sinne auf „Nachhaltigkeit“ beziehen, werben in Deutschland um die Aufmerksamkeit der Verbraucher/innen. Im Laufe des Nachmittags wurde von Nina Labode, die bei ELAN als Fachberaterin für den Fairen Handel tätig ist, Grundwissen zu den verschiedensten Labeln und deren konkrete Anwendung vermittelt. Gemeinsam mit den Teilnehmern/innen des Workshops wurden Wege durch das Siegelchaos erarbeitet. Auch innerhalb der Weltläden hat die Vielfalt an Zeichen auf den Verpackungen zugenommen. Daher war es für die ehrenamtlich im Weltladen tätigen Mitarbeiterinnen von Vorteil mehr darüber zu erfahren, was hinter den einzelnen Zeichen und Siegeln steht, um kompetent auf Kundenfragen antworten zu können.
