Allgemeine Berichte | 19.01.2016

Traditionelle „Nacht der Studiosen“ im Polcher Forum

Doppelter Nachwuchs: Manfred Höger und Martin Eisenbürger im erlauchten Kreis

Die neuen Studiosen Martin Eisenbürger (als Wolf) und Manfred Höger (als Rotkäppchen) machten auf der Bühne eine gute Figur.

Polch. Die „Nacht der Studiosen“ im Polcher Forum bot auch in dieser Session ein buntes karnevalistisches Feuerwerk der Extraklasse. In einem fast vierstündigen Programm präsentierten die Männer des Vereins Akademie für freie Künste, Wissenschaft und Narrheit zu Polch bei Caan auf dem Maifeld im schwarzen Anzug und bunter Narrenkappe den Gästen im voll besetzten Polcher Forum ihre vielfältige närrische Begabung. Als die Studiosen zum sonntäglichen Frühschoppen einluden, schickten die närrischen Vereine zunehmend Abordnungen ins Forum. Dadurch sah sich die Akademie bald veranlasst, in den großen Saal zu wechseln und das Treffen in „Nacht der Studiosen“ umzubenennen.

Der Wechsel auf die große Bühne war für die Studiosen erneut Ansporn, beste Unterhaltung für einen ganzen Abend zu bieten. Kanzler Willi Wagner freute sich, in seiner Eröffnungsrede neben der großen Narrenschar auch Ehrengäste begrüßen zu können. Mit Rolf Schäfer als Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, Maximilian Mumm als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld sowie Stadtbürgermeister Gerd Klasen mit seinen Beigeordneten Claudia Blotzki und Fred Strässer waren die politischen Funktionsträger ebenso wie die Vertreter der regionalen Finanzwelt der Einladung gern gefolgt.

Ein besonders buntes Bild bildeten die Abordnungen der befreundeten Karnevals- und Möhnenvereine aus Münstermaifeld, Ruitsch, Rüber, Mertloch sowie aus dem Polcher Stadtteil Viedel. Ebenso hieß der Kanzler die Vertreter des Vereins Akademie und die amtierende Obermöhn Heidi I. mit ihrem Gefolge willkommen.

Bevor das karnevalistische Programm starten konnte, war es an der Zeit, den angekündigten zweifachen Nachwuchs in den Studiosenkreis aufzunehmen. In einer feierlichen Ernennungszeremonie, bei denen die „Zwillinge“ mit ihrem Lebenslauf vorgestellt wurden, erhielten sie Orden und Kappe als äußeres Zeichen ihrer neuen Würde.

Bei der Auswahl hatte Kanzler Wagner ein glückliches Händchen bewiesen, als er Martin Eisenbürger und Manfred Höger zur Aufnahme in den „auserwählten und wissbegierigen Kreis“ der Studiosen benannte. Denn schon kurz nach ihrer stilvollen Ernennung konnten die beiden Neulinge ihr närrisches Potenzial unter Beweis stellen. In einer Parodie auf das Märchen vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf traten die Newcomer als Hauptdarsteller auf. Das Publikum war derart begeistert von der Vorstellung, dass das gesamte Stück nochmals als Zugabe präsentiert wurde. Gerade diese außergewöhnlichen Einfälle sind das Besondere, was das Maifelder Publikum schon seit Jahren an den Studiosen so schätzt.

Studiosus Günter Schnitzler stieg in die Bütt und hatte Lustiges über Erziehungsprobleme und Nachwuchsmangel zu berichten. Auch warf er einen vorsichtigen Blick auf das Leben und die närrische Zeit im Jahr 2030. Mit einer Trompete „bewaffnet“, präsentierte sich Kanzler Wagner als singender Clown. Zum Verschnaufen zwischendurch sangen die Studiosen gemeinsam mit den Saalgästen den eigens umgedichteten Hit „Auf uns“ von Andreas Bourani. Vom Publikum begeistert begleitet wurde der Tanzvortrag „Dirty Dancing“, mit den Hautdarstellern Martin Eisenbürger und Manfred Höger.

Seinen Status als Publikumsliebling unter den Studiosen untermauerte Hans-Georg Ziesemer wieder einmal als Schmusesänger auf der Bühne. Mit seinen Auftritten als „DJ Ötzi“ und „Micki Krause“ eroberte er unter Mithilfe von roten Rosen und Autogrammkarten die Herzen sämtlicher Damen im Saal. Das Finale mit dem Studiosenlied „So ein Tag, so schön wie heute“ bildete den krönenden Abschluss des karnevalistischen Abends. Die Studiosen hatten wieder ein tolles Programm abgeliefert: Das war die einhellige Meinung der begeisterten Gäste.

Die neuen Studiosen Martin Eisenbürger (als Wolf) und Manfred Höger (als Rotkäppchen) machten auf der Bühne eine gute Figur.
Als „DJ Ötzi“ sorgte Hans-Georg Ziesemer für beste Stimmung in der Narrhalla.

Als „DJ Ötzi“ sorgte Hans-Georg Ziesemer für beste Stimmung in der Narrhalla.

Die Studiosen des Vereins Akademie für freie Künste, Wissenschaft und Narrheit zu Polch bei Caan auf dem Maifeld (von links): Gerhard Augustin, Martin Eisenbürger, Markus Zimmermann, Willi Wagner, Hans-Georg Ziesemer, Günter Schnitzler, Karl-Heinz Rothmeier, Manfred Höger und Werner Dieler.

Die Studiosen des Vereins Akademie für freie Künste, Wissenschaft und Narrheit zu Polch bei Caan auf dem Maifeld (von links): Gerhard Augustin, Martin Eisenbürger, Markus Zimmermann, Willi Wagner, Hans-Georg Ziesemer, Günter Schnitzler, Karl-Heinz Rothmeier, Manfred Höger und Werner Dieler.

Die Polcher Obermöhn Heidi I. war mit ihrem Amazonengefolge ins Polcher Forum gekommen.

Die Polcher Obermöhn Heidi I. war mit ihrem Amazonengefolge ins Polcher Forum gekommen.

Die neuen Studiosen Martin Eisenbürger (als Wolf) und Manfred Höger (als Rotkäppchen) machten auf der Bühne eine gute Figur.

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