Gappenacher Adventsmarkt
Gemütlicher Weihnachtsmarkt in und um das „Cafe Kostbar“
Gappenach. In der Liste der Weihnachtsmärkte auf dem Maifeld hat sich der Adventsmarkt in Gappenach mittlerweile als Geheimtipp etabliert. In mehreren Höfen in der Hauptstraße konnten die Besucher handwerkliche und selbstgemachte Artikel sowie weihnachtliche Accessoires entdecken und genießen. Das Angebot reichte von örtlicher Schmiedekunst, über verführerisch Dekoratives bis hin zu Kunsthandwerk. Im historischen Ambiente des Cafè Kostbar wurden den Gästen weihnachtliche Köstlichkeiten für Leib und Seele geboten. An mehreren Ständen sowie in den angrenzenden ehemaligen Stallungen gab es kreative handwerklich gefertigte Werke, wie zum Beispiel Mode und Accessoires von Atelier Charlotte Schöneich, Kerzen und Seifen aus Sevenich von Mayfield pure Senses, Dekoratives von Klaudia Klein, Keramik von Susanne Dedden, Taschen aus Lkw-Planen von Karin Pies sowie selbstgemachte Nudeln, Eierlikör unter anderem von der Familie Hertz. An besonderen Genüssen konnten sich die Besucher auch in diesem Jahr wieder erfreuen. Neben der Wildbratwurst mit Tannenspitzensenf schmeckten die Apfelringe im Bierteig sowie der Calvadospunsch besonders gut. Claudia Hein und ihr Team hatten die Leckereien selbst hergestellt. Selbst gebackener Kuchen, Stollen und Kaffee, angeboten im Café-Restaurant, komplettierten das kulinarische Angebot. Die Live-Band „Larimar“, das sind Stefan Löschner „Anaka“ und Tine „Anakeh“ Boes aus Mertloch, bereicherten auch in diesem Jahr wieder mit einfühlsamen Melodien und Klängen den kleinen gemütlichen Weihnachtsmarkt. Der erzielte Gewinn der in den vergangenen Jahren stattgefundenen Märkte wurde jeweils zur Unterstützung von Hilfsprojekten in Krisengebieten gespendet. In diesem Jahr möchte das Cafè Kostbar ein Zeichen für Herzlichkeit und gegen den Terror setzen und unterstützt die Initiative „Franken Konvoi“. Diese leistet erste Hilfe in den Flüchtlingscamps an den Grenzen in der Balkanregion. Gründer dieser Initiative ist Tom Geisbüsch, ein gebürtiger Mayener Jung, der seit über zehn Jahren in Nürnberg/Fürth lebt und als Werbefotograf arbeitet. „Irgendwann hatte ich das Gefühl etwas zu tun, um das Elend der Flüchtlinge zu lindern“, so Geisbüsch, der sich sehr über die Spendengelder freute und an beiden Tagen auch selbst vor Ort war und Speisen und Getränke verkaufte.
Selbst gefertigte Handtaschen und Rücksäcke aus Lkw-Plane gab es in Gappenach.
Für eine gemütliche Atmosphäre im Cafè Kostbar sorgte die Liveband „Larimar“.
