Allgemeine Berichte | 19.09.2013

Weinprobe im historischen Museum in Gondorf

„Hatzenporter Kirchberg“ ist der Sparkassen-Riesling 2013

Die Entscheidung der Jury fiel auf den Wein des Winzerhofes Gietzen

Die Jury-Mitglieder waren ins Weinmuseum nach Gondorf gekommen, um den Besten der Besten zu küren.

Kobern-Gondorf. Passender hätte der Ort der Weinprobe zur Entscheidung, wer wird Sparkassen-Riesling 2013, nicht sein können. Im historischen Weinmuseum in Gondorf traf sich die Jury, um aus 28 Riesling-Weinen den Besten zu finden. Im Rahmen der Aktionsreihe „Herzblut für die Untermosel“ der Kreissparkasse Mayen waren die Winzer der Weinbergslagen aus Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf zu diesem Weinwettbewerb eingeladen worden. 25 Winzer wurden angeschrieben, 17 hatten sich angemeldet und 28 Top-Rieslinge geschickt. An diesem Abend hatten die vierzehn Jurymitglieder die Qual der Wahl, unter ihnen Vertreter der KSK Mayen, Landrat Dr. Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Dr. Karl Graf zu Eltz, Pressevertreter, Offizialprüfer und Herbert Hürter, Filialleiter der KSK Münstermaifeld. Thomas Ibald (Landwirtschaftskammer), selbst ein profunder Weinkenner, sorgte für den reibungslosen Ablauf. KSK-Vorstandsmitglied Peter Schaaf deutete in seinem Willkommensgruß auf den besonderen Anlass hin: „Es ist eine historische Veranstaltung im historischen Weinmuseum!“ Denn der Idee des Weinwettbewerbs sollen noch viele folgen, um die Kultur, Landschaft und Natur der unteren Mosel zu fördern und den Tourismus zu stärken. „Wir engagieren uns für unsere liebenswerte Heimat Mosel“, führte Peter Schaaf weiter aus und ist überzeugt: „Kultur muss schmecken!“ Für Landrat Dr. Alexander Saftig war es eine große Freude, Mitglied der Jury zu sein. Der absolute Riesling-Liebhaber hatte den Weinwettbewerb von Anfang an unterstützt: „Jetzt sitze ich hier und schmunzele genüsslich in mich hinein, weil mir das Kommende Spaß macht.“ Bevor in der ersten Runde eine Bewertung der 28 Riesling-Weine des Jahrgangs 2012 erfolgte, erklärte Thomas Ibald das Prozedere: „Entscheiden Sie, welcher Wein Ihnen am besten schmeckt!“ Jeder Juror musste seine Punktzahl laut bekannt geben, die Auswertung aller Punkte erfolgte computergesteuert. In der zweiten Runde wurden noch zehn Weine bewertet. Im Finale fiel die Entscheidung unter drei Top-Rieslingen: der „Hatzenporter Kirchberg, ein feinherber Riesling des Winzerhofes Gietzen aus Hatzenport ist der Gewinner des Weinwettbewerbes. Die Familie Gietzen (www.winzerhof-gietzen.com) betreibt Weinbau mit ganzem Herzen und Engagement, erzeugt durch eine sorgfältige, späte Lese, schonende Kelterung und behutsamen Ausbau der Weine im Keller die besten Rieslinge. Auch die Bewahrung und Pflege der Kulturlandschaft ist das Anliegen des Winzers Albrecht Gietzen, der auch Ortsbürgermeister ist. So können sich die Hatzenporter ganz besonders freuen, wenn im Oktober die feierliche Ernennung des „Hatzenporter Kirchberg“ zum Sparkassen-Riesling 2013 erfolgt. Und dann wird der Siegerwein allen Riesling-Liebhabern schmecken!

Riesling-Liebhaber Landrat Dr. Alexander Saftig (l.) freute sich schmunzelnd auf seine Aufgabe.EP

Riesling-Liebhaber Landrat Dr. Alexander Saftig (l.) freute sich schmunzelnd auf seine Aufgabe.Fotos: EP

Die Jury-Mitglieder waren ins Weinmuseum nach Gondorf gekommen, um den Besten der Besten zu küren.

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