Allgemeine Berichte | 18.10.2013

Sieger des Wettbewerbs „Sparkassen-Riesling 2013“ im Schloss von der Leyen in Kobern-Gondorf gekürt

Höchster Weingenuss in festlichem Ambiente

Thomas Ibald erklärte noch einmal die Verfahrensweise bei der Auswertung.

Kobern-Gondorf. „Gewinner sind alle gemeinsam!“ Davon ist Peter Schaaf, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen, überzeugt und betonte dies ausdrücklich in seiner Ansprache, die er anlässlich der Preisverleihung zum Wettbewerb „Sparkassen-Riesling 2013“ hielt. Wie schon bei der Ranglistenprobe im September, war auch diesmal das historische Weinmuseum im Schloss von der Leyen in Gondorf der Ort des Geschehens. Im festlich geschmückten Saal, in dem viele rote Accessoires auf die Aktionsreihe der Kreissparkasse „Herzblut für die Untermosel“ hindeuteten, wurden die drei besten Weine vorgestellt und die Sieger beglückwünscht. Der Wettbewerb zum „Sparkassen-Riesling 2013“ war der Auftakt zur Aktionsreihe „Herzblut“, mit dem die Kreissparkasse Mayen die Winzer der Region unterstützt und die Kultur, Landschaft und Natur der unteren Mosel fördern und den Tourismus stärken möchte. An der Suche nach dem besten Riesling beteiligten sich achtundzwanzig Winzer, deren Weinberge in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf liegen. Eine vierzehnköpfige Jury, unter Leitung von Thomas Ibald (Landwirtschaftskammer), probierte sich durch die eingereichten Weine des Jahrgangs 2012 und fand die drei Top Rieslinge. „Alle Weine sind Weine mit unverkennbarem regionalen Profil“, sagte Peter Schaaf und fügte hinzu: „Es ist flüssige Heimat, die schmeckt!“ Und Riesling-Liebhaber Landrat Dr. Alexander Saftig betonte: „Im Sparkassen-Riesling 2013 steckt die Arbeit der Winzer.“ Bevor Karl-Josef Esch, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen, zur Siegerehrung schritt, erklärte Thomas Ibald noch einmal die Verfahrensweise der Auswertung. Dann erhielten die stolzen Wettbewerbssieger, die aus den Orten Hatzenport und Niederfell kommen, aus den Händen von Karl-Josef Esch ihre Auszeichnungen. Der traumhafte Herbst im Jahr 2012 war ideal für den Riesling der Untermosel und der Grundstock für die besondere Qualität der Weine. Davon konnten sich die geladenen Gäste, unter ihnen der Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, die Weinmajestäten von Löf und Hatzenport, das Burgherrenpaar von Kobern-Gondorf und die Lehmer Razejunge, überzeugen und die Siegerweine bei einem kleinen Winzerimbiss genießen. Der Wein des dritten Platzes wurde zuerst kredenzt: „2012 Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Spätlese feinherb“. Er stammt vom Weingut Brunnenhof in Hatzenport. Das Weingut der Familie Bernard Ibald liegt im Herzen der Terrassenmosel mit Weinbergen, die 30 bis 70 Prozent Steigung aufweisen. Hier wird zu 80 Prozent Riesling angebaut. Der Wein des zweiten Platzes trägt die Bezeichnung „2012 Katteneser Steinchen Riesling Kabinett halbtrocken“ und wurde erzeugt vom Winzerhof Künster aus Niederfell. Der seit fünf Generationen bestehende Familienbetrieb hat Weinberge in Niederfell und Kattenes. Es ist zu 75 Prozent die Rebsorte Riesling, die zu Spitzenweinen ausgebaut wird. Und endlich kam der Siegerwein zum Ausschank: „2012 Hatzenport Kirchberg Riesling Qualiätswein feinherb“ des Winzerhofs Gietzen. An den steilen Hängen, in Süd- und Südwestlage reiften die Trauben dieses Weines, da wo der Schieferboden genügend Sonne speichern kann. Winzer Albrecht Gietzen lässt seinen Weinen ihre ureigene Entwicklungsmöglichkeit durch sorgfältige Lese, schonende Kelterung und behutsamen Ausbau der Weine. Mit diesem Wettbewerb im Rahmen der Aktionsreihe „Herzblut für die Untermosel“ ist der Anfang gemacht den Qualitätsweinen der Untermosel, auf die die Winzer mit Recht stolz sein können, besondere Beachtung zu schenken und damit die Darstellung der einzelnen Weinbauorte zu verbessern. Jetzt heißt es gespannt abwarten, was sich die Kreissparkasse Mayen für das kommende Jahr noch einfallen lässt, um die Marke „Mosel“ noch mehr heraus zu stellen.

Thomas Ibald erklärte noch einmal die Verfahrensweise bei der Auswertung.
Für Landrat Dr. Alexander Saftig steht fest, dass im Sparkassen-Riesling 2013 die Arbeit der Winzer steckt.

Für Landrat Dr. Alexander Saftig steht fest, dass im Sparkassen-Riesling 2013 die Arbeit der Winzer steckt.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratuliert dem Ehepaar Gietzen, die mit ihrem Riesling zu Siegern des Wettbewerbes gekürt wurden.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratuliert dem Ehepaar Gietzen, die mit ihrem Riesling zu Siegern des Wettbewerbes gekürt wurden.

Peter Schaaf brachte zum Ausdruck, dass alle Teilnehmer des Wettbewerbes Gewinner sind

Peter Schaaf brachte zum Ausdruck, dass alle Teilnehmer des Wettbewerbes Gewinner sind

Thomas Ibald erklärte noch einmal die Verfahrensweise bei der Auswertung.

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