Maifeld-Scouts gestalten und feiern eine besondere Lichtermesse
Hoffnung schenken - Frieden finden
Maifeld. Vertreter der DPSG Pfadfinder Münstermaifeld, der Maifeld-Scouts, haben am 3. Advent in Wien mit vielen anderen Pfadfindern aus ganz Europa und darüber hinaus das Friedenslicht in Empfang und von dort mit auf das Maifeld genommen. Dieses Licht als besonderes Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung wurde in diesem Jahr von einem 11-jährigen Jungen in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet. 2015 steht die Friedenslichtaktion unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden”. Damit soll ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht gesetzt werden. Gerade in diesem Jahr hat dieses Motto angesichts der hohen Flüchtlingszahlen überall auf der Welt eine besondere Bedeutung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder hoffen wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen als Ursache dieser großen Flüchtlingsströme auf Frieden, der nur durch einen interreligiösen Dialog und das Verständnis und die Toleranz zwischen den Religionen erreicht werden kann. Damit das Licht an Weihnachten auch in den Kirchen und möglichst vielen Häusern auf dem Maifeld brennen kann, fand am 4. Adventsamstag eine Lichtermesse in der Stiftskirche in Münstermaifeld statt. Dort wurde das Friedenslicht von den Maifeld-Scouts an die Gemeinde übergeben. Für diese Lichtermesse wurde die Stiftskirche von den Maifeld-Scouts unter der Leitung von Erich Krämer und Sonja Runge in ein außergewöhnliches Licht getaucht: Akzentbeleuchtung in unterschiedlichen Farben schufen eine wunderschöne Atmosphäre für den besonderen Anlass. Neben dieser Atmosphäre fand auch die gelungene Gestaltung des Gottesdienstes durch die Pfadfinder mit der exzellenten musikalischen Begleitung durch den Trompetensolist Michail Klimaschewskij, einen Besucher aus St. Petersburg, großen Anklang bei den zahlreichen Kirchenbesuchern. Am Ende der Messe folgte eine Überraschung für Pfarrer Guido Lacher: Erich Krämer übergab im Namen der Maifeld-Scouts einen selbstgebauten Stall für die Krippe in der Kirche und erfüllte damit einen Wunsch des Pfarrers aus dem vergangenen Jahr. Viele Kirchenbesucher folgten anschließend der Einladung zu einem gemütlichen Beisammensein bei Glühwein, Kinderpunsch, Fackelschein und Weihnachtsmusik im Kreuzgang neben der Kirche.
