Bilanzsumme um 3,7% auf 1.671 Millionen Euro angestiegen -Anzeige
Kunden vertrauen der KSK Mayen
Pro Arbeitstag im Jahr 2014 über 1,3 Millionen Euro an Krediten zugesagt - jeder zweite Kunde nutzt Online-Banking - Nachfrage nach Bausparverträgen ungebrochen
Mayen/Region. „All das in schwierigen Bankzeiten, die bereits 2008 begonnen haben, mit Problemen und Schwierigkeiten, in die wir vielfach von außen hineingedrängt wurden, auf die wir aber keinen direkten Einfluss haben“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig als Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK gleich zu Beginn. In diesen Zeiten, so Saftig, gehe es besonders darum, den Menschen hier bei uns Sicherheit zu bieten. „Die Kunden vertrauen der KSK. Hier arbeiten Menschen, die ihre Sprache sprechen, die sie kennen und denen sie zu Recht unterstellen, dass sie nach bestem Gewissen beraten. Genau das ist es, was die Stärke der KSK ausmacht und womit wir 2014 besonders gepunktet haben. Die Kreissparkasse ist fest verwurzelt in der Region und daher ganz nah bei ihren Kunden. Das werden wir in den nächsten Jahren perfektionieren“, richtete Saftig den Blick nach vorn.
Gute Konjunkturlage
Mehr als zufrieden konnte daher auch Vorstandsvorsitzender Peter Schaaf in die Präsentation des Zahlenwerkes einsteigen: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es geschafft, in einem immer schwieriger werdenden Umfeld die Kunden noch umfassender zu beraten und somit den Wachstumskurs mit Herzblut weiter auszubauen.“ Mikroökonomisch gesehen konnte die KSK im Kreis Mayen-Koblenz von einer guten Konjunkturlage profitieren: die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist auf einem höchsten Niveau, die Arbeitslosenquote mit 4,4 Prozent deutlich unter Landesschnitt, das positive Konsumverhalten, vor allem die Nachfrage auf dem Immobilien- und Wohnungsbausektor sorgten für eine wirtschaftlich gute Ausgangslage.
Im Geschäftsjahr 2014 stieg die Bilanzsumme stichtagsbezogen um 3,7% bzw. 60 Millionen Euro auf nunmehr 1.671 Millionen Euro. Ein großer Vertrauensbeweis, so Schaaf, lässt sich auch aus der Entwicklung der Kundeneinlagen ableiten, die um 6,4% bzw. 74 Millionen Euro auf 1.235 Millionen Euro gestiegen sind. Bei den Kreditbeständen, die um 4,2% bzw. 46 Millionen Euro auf 1.132 Millionen Euro anstiegen, nehmen die Privatkunden mit 60% den größten Anteil ein. „Pro Arbeitstag haben unsere Beraterinnen und Berater im Jahr 2014 somit im Schnitt über 1,3 Millionen Euro an Krediten zugesagt“, verdeutlichte der Sparkassendirektor den beeindruckenden, neuen Rekord. Nun gelte es, das hohe Niveau zu halten und möglichst auszubauen. Entscheidend sei hierbei weiterhin die Nachfrage, die derzeit aufgrund der günstigen Zinssituation hoch sei. Hier handeln die Konsumenten, so Schaaf, verständlicherweise nach dem Prinzip: „Wenn nicht jetzt, wann dann.“
Kompetent und leistungsstark
Kompetent und leistungsstark zeigte sich die Kreissparkasse Mayen 2014 auch in der Immobilienberatung. Insgesamt wurden 116 Immobilien vermittelt. Für Wohnungsbau, -modernisierung und -kauf wurden über 162 Millionen Euro zugesagt (zzgl. der für die Landesbausparkasse bewilligten Darlehen) - ebenfalls ein neuer Höchstwert, von dem auch der Mittelstand und die Handwerksbetriebe vor Ort und in der Region partizipierten.
Nach wie vor ungebrochen ist die Nachfrage nach Bausparverträgen. „Das klassische Produkt um Immobilien- und Wohntraum zu erfüllen ist eine Erfolgsstory für unser Haus. Das Bausparen ist nach wie vor „in“, die Produkte liegen genau im Trend. Mit einem Volumen von über 94 Millionen Euro konnte die Kreissparkasse den Spitzenplatz in Rheinland-Pfalz erobern. Die Bausparkasse schätzt unser Haus als stärksten Vermittlungspartner im Land“, sagte Sparkassendirektor Karl-Josef Esch mit stolz.
Persönliche Altersvorsorge - ein wichtiges Thema
Da sich die KSK Mayen für alle Themen ihrer Kunden rund um die Finanzen in der Verantwortung sieht, steht auch die persönliche Altersvorsorge im Mittelpunkt vieler Beratungsgespräche. „Hier grenzen wir uns ganz deutlich von den Distanzbanken ab und haben mit der Provinzial den richtigen Partner“, so Esch. Dies unterstreiche der Absatz von neu abgeschlossenen Lebensversicherungen in Höhe von 23 Millionen Euro (+35,3%).
Wie sehr die Kunden der KSK Mayen in 2014 vertraut haben, dokumentieren ebenfalls die zunehmenden Umsätze im Wertpapiergeschäft. Hier stiegen die Umsätze um rund 9% auf 108,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr. „Unsere Kunden vertrauen der Kreissparkasse zusammen mit ihren Verbundpartnern ein Geldvermögen in Höhe von 1.761 Millionen Euro an“, nannte Karl-Josef Esch eine beachtliche Zahl.
Dreh- und Angelscheibe der KSK
ist jedoch nach wie vor das Girokonto. Mit nunmehr 56.000 an der Zahl betreut die Bank rund 1.000 Konten mehr als im Jahr zuvor und das, obwohl die Bevölkerungszahl in ihrem Geschäftsgebiet nicht zunimmt. „Darunter sind sicherlich viele, die eine Zweitbankverbindung in unserem Haus aufgebaut haben und die wir nun möglichst mit kompetenter Beratung zu Hauptbankkunden machen wollen“, stellte Esch in Aussicht.
Bei einer Quote von 48% nutzt mittlerweile fast jeder zweite Kunde der Kreissparkasse die Möglichkeiten des Online-Bankings. „Neben den stationären Angeboten, wie Fialen, Geldautomaten und Multifunktionsgeräten haben die Kunden online via Internet jederzeit Zugriff auf ihr Konto. Egal, ob von zu Hause am PC oder unterwegs mit dem Smart-Phone. Das honorieren die Kunden offensichtlich“, ist sich Karl-Josef Esch sicher.
Technische Innovationen bieten echte Mehrwerte
Der Einsatz elektronische Medien ist mittlerweile Standard und dieser Service werde auch von den Kunden erwartet. In diesem Bereich ist die KSK Mayen ebenfalls stark und innovativ aufgestellt. Das wusste Sparkassendirektor Christoph Weitzel, der im vergangenen Jahr neu in den Vorstand aufgerückt ist, zu berichten. Seit Einführung der Internet-Filiale wird diese täglich von über 4.500 Kunden, die 2,9 Millionen Onlinebuchungen und 2.500 Produkt-Abschlüsse tätigten, besucht. Jeder vierte Online-Kunde nutzt auch bereits die innovativen Sparkassen-Apps, die meistgenutzten Finanz-Apps in Deutschland. Weitere technische Innovationen bieten den Kunden echte Mehrwerte. Mit der Skype-Videoberatung können sich die Kunden bequem von zu Hause aus beraten lassen. Technisch gut ausgestattet sind auch die Vermögensberater. Mittels iPad können sie die Kunden unabhängig und überall dort beraten, wo diese es wünschen. Weitere Innovationen für die hohe Beratungsqualität sind in Planung, z.B. der interaktive Beratungstisch „MOBS“.
„Die Zufriedenheit unserer Kunden ist ein hohes Gut, mit dem wir sehr sorgfältig umgehen. Wir sind da auf einem richtigen Weg“, erläutert Weitzel. „Dies zeigen auch die Ergebnisse unserer Kundenbefragung, bei der uns 97% der Befragten für ihre hohe Zufriedenheit Top-Bewertungen gegeben haben.“ Sicherlich einer der Gründe, warum die KSK Mayen seit acht Jahren ununterbrochen bundesweit bei den Spitzenhäusern im sparkasseninternen Wettbewerb 1 VORAUS vertreten ist und damit zu den 50 besten Beratersparkassen in Deutschland gehört.
Gut für die Region
Mit einem Steueraufkommen von über 4 Millionen Euro ist die Kreissparkasse Mayen nicht nur ein wichtiger Steuerzahler für die Region, sondern übernimmt im Sinne ihres öffentlichen Auftrages Verantwortung und förderte eine Vielzahl an Vereinen und gemeinnützigen Institutionen. In 2014 mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 1,3 Mio. Euro.
Ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Engagements war und ist die Stiftung „Für unsere Jugend“, deren Kapital in 2014 auf 4 Mio. Euro aufgestockt wurde. Damit zählt die Kreissparkasse Mayen zu den größten Förderern in der Region. „Geld unserer Kunden für unsere Kunden“, so Schaaf und hierbei sei es wichtig, „das kleinflächige Spendenaufkommen beizubehalten. Viele zu bedenken, kleinere Beträge zu spenden, möglichst alle Anfragen, die kommen, vielfach auch Vorschläge von Kunden, zu berücksichtigen.“
Von großer Bedeutung ist das Kreditinstitut auch als großer Arbeitgeber in der Region und beschäftigte 467 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen, flexiblen Arbeitsplatzmodellen. Was die Frauenförderung betrifft, ist die KSK mit 62 Prozent, sogar 30 Prozent in Führungspositionen, Tendenz steigend, gut aufgestellt. Kein Wunder, dass die Bank in der Liste der ausgezeichneten, familienfreundlichen Unternehmen im Landkreis zu finden ist. 48 junge Menschen waren Ende 2014 bei der Kreissparkasse in Ausbildung. Das entspricht einer hervorragenden Ausbildungsquote von 13 %. Ausgebildet werden mittlerweile nicht nur Bankkauf-, sondern auch Immobilien- und Versicherungskaufleute. Zum Ausbildungsstart am 01.08.2015 sind bereits 11 Zusagen ausgesprochen. „Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität, denn damit sichern wir eine nachhaltig gute Betreuung unserer Kunden. Mit berufsbegleitendem Studium und den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten der Sparkassenakademie sind wir für junge Menschen eine hervorragende Wahl als klassischer Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber“, erläuterte Sparkassendirektor Karl-Josef Esch.
Ein ereignisreiches Jahr
Rückblickend auf das Jahr 2014 wusste Vorstandschef Peter Schaaf noch über den erneut durchgeführten Wettbewerb um den Sparkassen-Riesling 2014 und über die fulminante, offizielle Eröffnung des Erweiterungsbaus in der St.-Veit-Straße in Mayen Anfang April zu berichten. Nach drei Jahren Planung und Bautätigkeit konnten sich am Eröffnungswochenende insgesamt 2.500 Gäste von dem neuen Gebäude der Kreissparkasse einen Eindruck verschaffen. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Planung auf einer hohen Energieeffizienz. Eine Zertifizierung nach dem „GreenBuilding-Standard“ konnte vollzogen werden. Da die Zertifizierungskriterien der Europäischen Kommission mehr als erfüllt wurden, erhielt der KSK-Erweiterungsbau zusätzlich die Auszeichnung „GreenBuilding Award“.
Außergewöhnliches Jubiläum
Ein außergewöhnliches Jubiläum, das auch bundesweit Seltenheitswert hat, feierte Vorstandsvorsitzende Peter Schaaf in 2014: 30 Jahre im Vorstand der Kreissparkasse Mayen. Als echter Mayener ist er „seiner Kreissparkasse“ immer treu geblieben und leitet in diesen Jahren dank seiner persönlichen Leistungsstärke, seines Weitblicks und mit viel Herzblut die Kreissparkasse sehr erfolgreich. „Da ist jemand, der die Region und die Leute kennt. Der in der Lage ist, nach all dem, was uns, u.a. mit Ranking und Rating, vorgeschrieben wurde, immer noch den Menschen zu sehen und ihn in den Mittelpunkt zu stellen. Das hat ihn immer ausgezeichnet und das ist auch mit ein Grund, warum unsere Sparkasse so gut dasteht“, fand Landrat Dr. Saftig als Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK für dieses außergewöhnliche Jubiläum die richtigen Worte.
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Gut, erfolgreich und vor allem mit dem Vertrauen der Kunden ist die Kreissparkasse Mayen auch 2014 am Markt unterwegs gewesen. Das belegt sowohl die stolze Bilanzsumme, die der erweiterte Vorstand rund um den Vorstandsvorsitzenden Peter Schaaf vergangenen Freitag bei der Pressekonferenz präsentierte, als auch der Wachstumskurs in den verschiedensten Geschäftsfeldern des Kreditunternehmens.
Die Führungsriege der Kreissparkasse Mayen ist seit dem 01.05.2014 komplett. Christoph Weitzel ist in den Vorstand aufgerückt und stellte die Bedeutung der Kundenzufriedenheit heraus.
Vorstandsmitglieder Karl-Josef Esch belegte mit verschiedensten Wachstumszahlen, wie sehr die Kunden der KSK Mayen vertrauen.
Mehr als zufrieden erläuterte Vorstandsvorsitzender Peter Schaaf das Zahlenwerk.
