Allgemeine Berichte | 01.11.2013

Fünf Jahre Mayener Forum gegen Gewalt

„Nein zu Gewalt an Frauen“

Vortrag am 28. November

Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf kein Tabuthema bleiben.Fotolia© ispstock2 - Fotolia.com

Mayen. Bereits seit fünf Jahren hilft die beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Mayen, Mehrgenerationenhaus St. Matthias, angesiedelte IST Interventionsstelle Cochem/Mayen Frauen, die von physischer, psychischer und/oder sozialer Gewalt in engen sozialen Beziehungen betroffen sind. Zum Jubiläum der Fachstelle und anlässlich des Internationalen Tags „Nein zu Gewalt an Frauen“ lädt das Mayener Forum gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen zu einem Vortrag ins Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St. Veit Straße 14, nach Mayen ein. Im Vortrag „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ am Donnerstag, 28. November, 15 bis 17 Uhr, im Café CaTI, Caritas Mayen, des MGH wird Conny Zech auf die Problematik aufmerksam machen und aus der Praxis berichten.

Nahezu täglich wird die Referentin von Rat suchenden Frauen und Mädchen kontaktiert. Vorurteile haben starken Einfluss auf die Situation betroffener Mädchen und Frauen und auf die Reaktionen ihres Umfeldes. Auch die Rechtsprechung ist erwiesenermaßen nicht frei von Vorurteilen, wie beim bundesweiten Kongress „Streitsache - Frauen in der Gerechtigkeitslücke“ festgestellt wurde. Um betroffene Frauen und Mädchen besser verstehen und unterstützen zu können, werden in dem Vortrag Vorurteile benannt und durch Tatsachen ersetzt. Es werden Belastungs- und Schutzfaktoren aufgezeigt und Anregungen für einen hilfreichen Umgang gegeben. Dazu wird Conny Zech die Angebote des Frauennotrufs Koblenz vorstellen.

Der Internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht zurück auf die Ermordung von drei Schwestern, die 1960 in der Dominikanischen Republik auf Geheiß des ehemaligen Diktators Trujillo gefoltert und getötet worden waren. Ihr Todestag wurde später durch lateinamerikanische Feministinnen zum Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen ausgerufen und von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt

Das „Mayener Forum gegen Gewalt“ bilden: Amtsgericht Mayen, die beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. angesiedelte IST Interventionsstelle Cochem/Mayen, der Deutsche Kinderschutzbund Mayen-Andernach e.V., Gesundheitsamt und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, JHZ Bernardshof, Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz - MYK-Netz, Jugendamt Stadtverwaltung Mayen, Katholische Familienbildungsstätte, Lebensberatung Mayen, Polizeiinspektion Mayen, die Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Koblenz, der WEISSE RING, drei Rechtsanwältinnen und die Gerichtshilfe der Staatsanwaltschaft Koblenz. Der Arbeitskreis gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen - Region Mayen, Maifeld, Mendig Vordereifel ist Teil des Rheinland-pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) und zielt seit seiner Gründung im Jahr 2006 auf die Optimierung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder in Mayen und Umgebung. Ziel des Arbeitskreises ist die Optimierung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder in Mayen und Umgebung.

Die Broschüre mit Anlaufstellen in Notsituationen und Beratungsstellen kann bei der IST Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen in Mayen oder bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz angefordert werden:

Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St.-Veit-Straße 14, 56727 Mayen; Beratungstelefon: (0 26 51) 98 69 - 139, Fax: (0 26 51) 98 69 51 39, Interventionsstelle@caritas-mayen.de;

Lea Bales, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. (02 61) 10 82 75, Fax (02 61) 1 08 82 75, Email: lea.bales@kvmyk.de.

Die Broschüre kann auch von der Homepage des Landkreises Mayen-Koblenz www.kvmyk.de unter dem Stichwort „Gewalt“ heruntergeladen werden.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf kein Tabuthema bleiben.Foto: Fotolia© ispstock2 - Fotolia.com

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