Allgemeine Berichte | 08.03.2015

Die Heinz Gries Stiftung übergab eine großzügige Spende an die Kirchwalder Einrichtung

Notleidenden Vögeln zu helfen heißt die Devise in der Wildvogelstation

Mit viel Herzblut engagiert sich die 1. Vorsitzende des Fördervereins, die Mayener Tierärztin Baronetzky-Mercier.

Kirchwald. Das hat man auch nicht alle Tage, das eine vorgesehene Spendensumme, vor Ort auf das Fünffache verdoppelt wird. So geschehen in der Kirchwalder Wildvogelstation. Da hatten die Stiftungsratsmitglieder der im Jahre 2005 ins Leben gerufene Heinz Gries-Stiftung, Peter Gries und Georg Grabkowsky zur Unterstützung der wertvollen Einrichtung einen Spendenscheck über 1000 Euro im Gepäck um ihn der Vorsitzenden des Förder-Vereins, Frau Dr. Anja Baronetzky-Mercier und der Stationsleiterin, Andrea Friebe, zu übergeben. Als die Gäste sich jedoch über die Sorgen und Nöte, die Probleme und die immensen Kosten, einer solch wichtigen Institution aus berufenem Munde informieren ließen, bat Peter Grieß um einen „Edding Stift“, mit dem er kurzerhand die Spendensumme auf dem Scheck auf das Fünffache, nämlich 5000 Euro erhöhte. „Wenn ich höre und sehe, wie hier mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen, oft in uneigennütziger Weise gehandelt und gearbeitet wird, dann kann ich nur sagen „Hut ab“. Diese, unsere Spende ist gut angelegt“, so Gries zu „BLICK aktuell“. Nun, es ist schon bemerkenswert und verdient eine Menge Hochachtung vor dieser wertvollen Arbeit des gesamten Teams tierliebender Menschen, die mit viel Liebe innerhalb der Kirchwalder, einst von Helga Steffens im Jahre 1983, durch eine verletzte Schleiereule, als ersten „Patienten“ bedingt in das Leben gerufenen Wildvogelstation, tätig sind. Heute fungiert Frau Dr. Baronetzky-Mercier, als erste Vorsitzende des einst dazu ehemals von Mara und Bernd Fuhrmann gegründeten Förder-Vereins. Die Mayener Tierärztin engagiert sich, natürlich ehrenamtlich, für die ärztliche Betreuung. Da fallen nur die Kosten für Medikamente an. Doch die Powerfrau und ihren Vereinsvorstand plagen zur Zeit große Sorgen. „Wir benötigen dringend Hilfe, vor allen Dingen in finanzieller Hinsicht, um die Menschen die hier angestellt sind zu entlohnen. In anderen Bundesländern werden solche Einrichtungen vom Staat unterstützt, aber hier in Rheinland-Pfalz fließt durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, und wenigen anderen Unterstützern, nur ein geringer finanzieller Beitrag. Doch dies alles reicht nicht um einen Betrag von rund 180 000 Euro für die jährlichen Kosten zusammen zu bringen. Dazu kommen die Miet-, Heiz- und Stromkosten für besondere Wärmebedingungen innerhalb der Räumlichkeiten in den einzelnen Häusern und der „Intensivstation“. Dabei hat die Vogel- und auch Igelstation ein Einzugsgebiet, man höre und staune, von Köln bis in den Frankfurter Raum. Wir freuen uns über jeden Euro zur Unterstützung“, informierten Frau Baronetzky-Mercier und Andrea Friebe. Verletzte Tiere und solche, die durch zu warme Temperaturen aus dem Winterschlaf aufwachen, sind ohne die Hilfe der Pflegestation kaum überlebensfähig. Vögel finden durch die starke Kultivierung der Landwirtschaft gerade in schneereichen Wintern nicht genügend Futter, die Pflegestation übernimmt die Fütterung bis die Tiere wieder ausreichend Gewicht haben. Man möchte kein Tier, das in Not ist abweisen. „Wenn ich sehe mit welcher Liebe und Hingabe hier gearbeitet wird, dann kann man so einen Einsatz nur unterstützen“, lobten Peter Gries und Georg Grabkowsky. „Und da sind wir der Heinz Gries Stiftung, die satzungsgemäß Mittel zur Förderung von gemeinnützigen Projekten, im Bereich von Bildung, Erziehung, Kultur, Kinder/Jugend und Altenhilfe sowie kirchlichen und sozialen Zwecken, und nun auch unserer Wildvogelstation bereitstellt, von Herzen dankbar“, freute sich Frau Dr. Baronetzky-Mercier. Eines ist doch klar: „Wenn jemand in diesem, unserem Lande, die bekannte Wildvogelstation erwähnt, dann fällt gleichzeitig der Name „Kirchwald“. Wenn man so will, ist diese Einrichtung, nebenbei gesagt, ein guter Werbeträger, für den Eifelort. Nun, vielleicht steht alles doch unter einem „Guten Stern“, und es gibt sie, die Menschen, wie die Initiatoren der Heinz Gries-Stiftung, die seit ihrer Gründung mit über 100.000 Euro Projekte in der Region Mayen-Koblenz gefördert hat.

Spendenkonto

KSK Mayen:

BLZ 57650010 / Iban-Nr: DE 3057 6500 1000 1100 0684 BIC: MALADE51MYN
Volksbank RheinAhrEifel:

BLZ 57761591 / Iban-Nr: DE 6657 7615 9100 1452 3400 BIC GENODED1BNA

Mit viel Herzblut engagiert sich die 1. Vorsitzende des Fördervereins, die Mayener Tierärztin Baronetzky-Mercier.
Dieser Rotmilan hat es sehr gut innerhalb seiner Voliere.

Dieser Rotmilan hat es sehr gut innerhalb seiner Voliere.

Igel lieben es behaglich und gemütlich. Davon überzeugten sich v.l. Georg Grabkowsky, Andrea Friebe, Peter Gries und Dr. Anja Baronetzky-Mercier.

Igel lieben es behaglich und gemütlich. Davon überzeugten sich v.l. Georg Grabkowsky, Andrea Friebe, Peter Gries und Dr. Anja Baronetzky-Mercier.

Eine tolle Geste von Peter Gries. Aus der vorgesehenen Spendensumme von 1000, machte er 5000 Euro. „Einen solchen Einsatz muss man unterstützen“.

Eine tolle Geste von Peter Gries. Aus der vorgesehenen Spendensumme von 1000, machte er 5000 Euro. „Einen solchen Einsatz muss man unterstützen“.

Mit viel Herzblut engagiert sich die 1. Vorsitzende des Fördervereins, die Mayener Tierärztin Baronetzky-Mercier.

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