Andreas Fuhrmann aus Kehrig
„Allround-Mann“ mit vielen Facetten
Kehrig. Der Elektro-Maschinenbauer-Meister Andreas Fuhrmann aus Kehrig kann mit Fug und Recht als sprichwörtliche Frohnatur bezeichnet werden. Als Chef einer heimischen Firma für Antriebs- und Krantechnik mit 17 Mitarbeitern ist er täglich im Einsatz innerhalb eines oft harten Jobs, für den auch der nötige Ausgleich gebraucht wird.
Drum hat der 44 jährige auch einiges an Hobbys vorzuweisen. So fährt Fuhrmann gerne mit Ehefrau Iris sowie den Kindern Anna und Luca zum Skifahren nach Todtnau im Schwarzwald.
Genau so aber wandert der Heimatliebende, begeisterte Quad-Fahrer, mit Familie über die herrlichen Traumpfade der heimischen Region. Ja, und dann freut er sich schon riesig, wenn er im VW-Bulli bei der Moselschiefer-Classic mit von der Partie ist. Eigentlich könnte Andreas Fuhrmann auch als „Allround-Mann“ bezeichnet werden.
Ob in der Feuerwehr, im Vorstand der Elektro-Innung, im Förderverein der Grundschule oder als Mitglied im legendären Mandolinenclub. Da wäre noch etwas zu berichten: Denn der quirlige Kehriger Jung, wurde jüngst zum Vorsitzenden des Karnevalsvereins „Kehriger Ochsen“ (KKO) gewählt. „Und da steht mir mit Stefanie Becker, Jessica Dinzen, Olaf Zissner, Jörg Arenz und Tobias Fuchs ein Super-Vorstandsteam zur Seite, das mich nach besten Kräften, genau wie auch Ehefrau Iris, auf meiner „karnevalistischen Arbeitsstelle“ unterstützt.
Das braucht man auch, denn alleine wäre eine solche Aufgabe wohl nicht zu bewältigen“, freute sich Fuhrmann der, karnevalistischen Raketen gleich, voller Elan sprüht. Er hat als kleiner Bub bei der Kinderkappensitzungen, als Gitarist einer Schülerband, bei Sketchen als „Handwerker auf der Baustelle“ oder bei Büttenvorträgen mit Bruder Bernd von Kind an „karnevalistischem Blut“ geleckt. Er weiß, was es heißt Karnevalist zu sein, wochenlang Auftritte vorzubereiten, ohne Lampenfieber auf der Bühne im Rampenlicht zu stehen, um dann hoffentlich das „Brot des Künstlers“ den Applaus dafür zu erhalten.
„Aber eigentlich“ , so sagt der Kehriger, „bin ich gar kein Fastnachtsjeck. Ich mache aber alles mit, was die Gemeinschaft und die Geselligkeit fördert. Dabei bin ich mir auch nicht zu schade, den Depp in der Bütt zu machen“. Den Backround dazu hat er durch die, jetzt schon stolze Anzahl von 43 jungen und älteren Mitgliedern innerhalb des kürzlich gegründeten Karnevalsvereins: Weitere sind herzlich willkommen.
„Ohne Vereine ist ein Dorf tot“, so der KKO-Vorsitzende. Drum wäre es sein großer Wunsch, wenn bei der Gründungsveranstaltung am Samstag, 16. November möglichst viele bestens aufgelegte Kehriger Närrinnen und Narren dabei wären:
Dann, wenn wieder, mit viel Spaß an der Freud, das „Dreimal Kehrig Helau“ erschallt.
