Allgemeine Berichte | 07.09.2014

Auch ein Abstecher ins Alte Arresthaus lohnt sich

Altes Arresthaus lädt zu einem besonderen Besuch ein!

Richard Frensch „bei der Arbeit“. privat

Mayen. Beim Besuch des Stein- und Burgfestes am 13. und 14. September lohnt sich auch ein Abstecher ins Alte Arresthaus. Dort präsentiert sich Richard Frensch unter dem Titel „Tint à Tint“ von 11 bis 17 Uhr mit den neuesten Arbeiten.

Hierzu zählen Werke vom inspirativen Bildhauersymposium in Ettringen, erste Kreationen aus der neuen Serie „Tint à Tint“, Arbeiten in Rost sowie aus Vorjahren entstandene Werke von Mayen und Umgebung. Weiterhin sind seine abstrakten Arbeiten in Acryl auf Leinwand und Karton sowie eine Fülle von Papierarbeiten (Aquarelle und mehr) zu sehen. Das breite Spektrum der Kunstwerke gewährt einen Einblick in seine bisherige Schaffensphase.

Am Sonntag, dem „Tag des offenen Denkmals“, stehen nicht nur die oberen Etagen des Alten Arresthauses offen; zugleich gewährt das Eifelarchiv auch einen Blick hinter die Kulissen. Das seit dem vergangenen November konstituierte Eifelarchiv besteht aus den jeweils selbstständigen Archiven der Stadt Mayen, der Verbandsgemeinde Vordereifel und des Geschichts- & Altertumsvereines (GAV). Die hier hinter dicken Mauern verwahrten Archivalien stammen überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Doch statt verstaubter Akten will das Archiv einen Ausschnitt aus seinen reichhaltigen Fotobeständen zeigen. Zu den besonderen „Kostbarkeiten“ unter den historischen Fotos zählt der fast geschlossen erhaltene Bestand des Fotomeisters und Fotohändlers Walter Richter (1914-1999). An Bildschirmen und Leinwänden ziehen im Archiv Fotos aus den 50er Jahren nach Abschluss der ersten Wiederaufbauwelle vor den Augen des Betrachters vorbei.

Interessierte können gerne die einmaligen Fotodokumente im Archiv anschauen. Stadtchronist Peter Wilhelmy betreut am Tag des Offenen Denkmals - mit Unterstützung des Geschichts- & Altertumsvereins - das Eifelarchiv.

Leider in diesem Jahr nicht geöffnet werden kann das Obertor mit dem Fastnachtsmuseum.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Mayen

Richard Frensch „bei der Arbeit“. Foto: privat

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