Jubiläum „50 Jahre Freundschaft zwischen Mayen und Joigny“
Ausstellung zum Thema „Frieden“ eröffnet
Ausstellungseröffnung im Rahmen der 50 jährigen Partnerschaft zwischen Joigny und Mayen
Joigny. Am letzten Samstag im August wurde im Chateau des Gondi in Joigny eine besondere Ausstellung eröffnet. Acht französische Künstler der Künstlergruppe „Mouv´Art“ und die Mayener Künstlerin Christina Weise präsentieren Bilder und Skulpturen zum Thema „Frieden“.
Anlass und Hintergrund für diese Ausstellung ist das 50-jährige Partnerschaftsjubiläum zwischen Mayen und Joigny, welches Anfang Oktober in Joigny gefeiert wird.
Die Mayener Künstlerin und Stadträtin Marika Kohlhaas hat seinerzeit die Ausstellung, welche auch am Jubiläumswochenende noch zu sehen sein wird, mit initiiert und erste Kontakte hergestellt.
So war es auch Marika Kohlhaas, die Christina Weise sozusagen an die französischen Freunde „vermittelte“.
Bei der gut besuchten Vernissage, die von Bürgermeister Bernard Moraine aus Joigny eröffnet wurde, konnten die Besucher die großformatigen Bilder von Alain Créac`h, Colette Chauffourier, Véronique Fanti, Véronique Giarrusso, Nathalie Godinou, Danièle Zuger und Christina Weise betrachten. Die Künstler François Fildier und Grimo nahmen sich dem Thema „Frieden“ mit der Gestaltung von Skulpturen an.
Alain Créac`h „zeichnete“ sehr ausdrucksstark mit seinem Werk „Einen Pfad für den Vogel des Friedens“, wie schwer der Weg zum Frieden sein kann.
Mit den „Blumen des Friedens“ wirbt die Künstlerin Colette Chauffourier für Liebe, Bruderschaft, Toleranz und Gerechtigkeit. Véronique Fanti hat für ihr Werk ein rundes Format gewählt, da dieses die ideale Form für Harmonie und Freundlichkeit ist und der Kreis die Vereinigung symbolisiert. Das zentrale Thema des Gemäldes ist die Brücke, die die Bande der Freundschaft zwischen Menschen, Städte, Länder und den Kontinenten symbolisiert. Mit einem Engel zeigt die Künstlerin Véronique Giarrusso ihre subjektive und persönliche Sicht des Friedens, der zur Meditation und Ruhe einlädt.
Ein Gemälde von Nathalie Godinou gestattet es, die Formen und Farben, die aus einer unbekannten und unsichtbaren Welt entstehen, zu entdecken. Es soll das Bewusstsein wecken, dass das Universum riesig ist und die Unterschiede Anreicherung für Ruhe und Frieden sein sollen. Vier Schmetterlinge sind auf dem Bild von Danièle Zuger zu sehen.
Sie sind genauso zerbrechlich und vergänglich wie der Mensch, aber auch ein Zeichen der Wiedergeburt und Freiheit. Die vier Farben des Werkes stehen für die Kontinente Europa (weiß), Afrika (schwarz), Amerika (rot) und gelb für Asien. Christina Weise zeigt Tiere auf Leinentüchern, die durch den Menschen vom Aussterben bedroht sind, und hat in ihrer Rede einen Bogen zwischen Mensch und Tier geschlagen, indem sie auf die weltweiten Tierschutzprojekte aufmerksam machte, die auch dazu beitragen, dass Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, unterschiedlicher Religionen und Lebensweisen eng zusammenarbeiten, sich kennenlernen und Vorurteile abbauen. Freundschaften entstehen und wenn man mit jemandem befreundet ist, führt man gegen ihn keinen Krieg.
Ein Objekt aus Maschendraht und Gitter, auf dem sich Presseausschnitte und Fotos von Kriegen befinden, präsentiert François Fildier. „Ein Krieg geht zu Ende, mehrere beginnen oder dauern an. Immer mehr perfektioniert und von einer unvorstellbaren Grausamkeit“ - so die Aussage dieses Werkes. Grimo stellt das Thema der Ausstellung in drei Dimensionen dar, indem er sich eine Taube vorstellt, die einen Olivenzweig im Schnabel trägt. Diese Taube ist aus dem Käfig entkommen um uns zu sagen, dass es keinen Frieden ohne Freiheit gibt.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum weiteren Programm anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Freundschaft zwischen Mayen und Joigny“ finden Sie unter www.christina-weise.de, www.mouvart-en-bourgogne.fr und www.ville-joigny.fr.
Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Mayen
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.
