Lokalsport | 08.09.2013

Spendensprung-Aktion der Kinder- und Jugendabteilung der LA TuS Mayen

„Besser Sand in den Schuhen, als Wasser in den Stiefeln“

Gemeinsam ersprangen die Mayener Sportler einen beachtlichen Betrag für die Flutopfer.  Privat

Mayen. Unmittelbar vor Beginn der Sommerferien führte die Kinder- und Jugendabteilung der LA TuS Mayen auf Initiative des Abteilungsleiters und Trainers Stefan Schon zu Gunsten der Opfer des Frühjahrshochwassers die Spendenaktion „LATuS - Jumps to help“ durch. Alle Kinder und Jugendlichen, aber auch deren Eltern sowie die Mitglieder der anderen Abteilungen des Vereins waren - nach dem Motto „Besser Sand in den Schuhen, als Wasser in den Stiefeln“ - aufgerufen, an den beiden letzten Trainingstagen vor der Sommerpause zwei Sprünge in eine der Weitsprunggruben zu absolvieren und für jeden gemessenen Zentimeter des besseren Sprungs einen Betrag von zwei, fünf oder zehn Cent zu spenden. Und die Sportler kamen, sprangen und spendeten! Bereits am ersten Tag war ein Betrag von mehr als 600 Euro und somit mehr als erwartet bzw. erhofft, zusammengekommen. Natürlich war der Ehrgeiz nach diesem ersten Etappenerfolg groß, am zweiten Tag die Schallmauer von 1.000 Euro zu durchspringen. Und in der Tat konnten nochmals mehr als 30 Mitglieder motiviert werden, für die Hochwasseropfer in die Grube zu springen, sodass letztendlich ein Spendenbetrag von exakt 1.140,66 Euro zustande kam. Die älteste Springerin war Ingrid Steinmetz (1945) aus Monreal, der älteste Springer Jürgen Zimmerstädt (1941) aus Mayen. Jüngste Springerin war Anna Pauls (09/2009) aus Thür, jüngster Springer war Niclas Kühn (01/2007) aus Mayen. Der weiteste Sprung der weiblichen Teilnehmer gelang Annalena Rohr (1996) mit 4,75 m; bei den männlichen Springern sprang Florian Jüngermann (1999) mit 4,99 m am weitesten. Alle an den beiden Tagen absolvierten Sprünge zusammengerechnet ist von insgesamt 90 Springern die beachtliche Weite von 306,40 Metern erreicht worden. Sowohl, was die gesprungene Weite, als auch den ersprungenen Betrag betrifft, kann man nur anerkennen: Ein toller Erfolg und eine stolze Leistung! Der Betrag wurde an das Deutsche Rote Kreuz gespendet.

Gemeinsam ersprangen die Mayener Sportler einen beachtlichen Betrag für die Flutopfer. Foto: Privat

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