Berufsbildungsteilnehmer der Caritas Werkstätten wurden im Mayener Rathaus geehrt
Erfolgreiche Absolventen
Mayen. Mit der feierlichen Überreichung der Zertifikate fand in diesem Jahr für 61 Teilnehmer die berufsbildende Maßnahme bei den Caritas Werkstätten ihren erfolgreichen Abschluss. Für die Veranstaltung stellte die Stadt Mayen den großen Sitzungssaal des neuen Rathauses zur Verfügung. In ihrem Grußwort betonte Martina Luig-Kaspari, Beigeordnete der Stadt Mayen, die Anstrengungen der Werkstätten, individuell passende ausgelagerte Berufsbildungsplätze in Betrieben zu finden und die Teilnehmer bis zum erfolgreichen Abschluss zu begleiten. Dies wurde besonders mit der Ehrung der Absolventin Sabrina Schüller deutlich. Über die Virtuelle Werkstatt XTERN konnte Schüller ihre Qualifikation im privaten Pflegehaus St. Josef in Polch absolvieren. Zur Zertifikatsübergabe wurde sie von ihrer Praxisanleiterin Frau Alflen begleitet. Alflen betonte den hohen Mehrwert, an einem solchen Projekt teilzunehmen: „Sabrina ist aus unserem Team nicht mehr wegzudenken. Ich möchte alle Betriebe dazu ermutigen, Menschen mit Behinderung ebenfalls eine Chance zu geben.“ Die berufsbildende Maßnahme der Caritas Werkstätten dauert in der Regel 27 Monate. Dass eine solch große Personenzahl die Bildungsmaßnahme erfolgreich durchläuft, ist keine Selbstverständlichkeit. Für jeden Einzelnen bedeutet diese Zeit eine Neuorientierung und Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, Wünschen und Grenzen. Nur in Zusammenarbeit mit den Fachkräften für Berufliche Bildung und Rehabilitationsplanung, den Integrationsassistenten sowie den Mitarbeitern in den Arbeitsbereichen kann der erfolgreiche Einstieg bzw. Wiedereinstieg ins Berufsleben gelingen. Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Zertifikatsübergabe von klassischen Liedvorträgen der Konzertsängerin Friedericke Assion-Bolwin. „Es ist uns eine große Freude, dass unsere Zertifikatsübergabe auch in diesem Jahr in einer ganz besonderen Atmosphäre stattfinden konnte. Mit diesem Rahmen wird der Tag allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben“, so Franz Josef Bell, Geschäftsbereichsleiter Arbeit.
