Allgemeine Berichte | 10.10.2014

Fachdienst Migration des Caritasverbandes organisierte erlebnisreiche Tage für Kinder

Ferienprogramm begeisterte Multi-Kulti-Kids

Der letzte Aktionstag der Multi-Kulti-Kids fand in Köln statt. Dabei durfte ein Abschlussfoto vor dem Dom natürlich nicht fehlen. Privat

Region. Alljährlich in den Sommerferien schnüren die Mitarbeiter des psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge (PSZ) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder. Linda Gensch und Markus Göpfert vom Fachdienst Migration richteten sich mit diesem Angebot auch in diesem Jahr vor allem an die Multi-Kulti-Kids, also Flüchtlingskinder, die in Andernach, Mayen, den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld und Vordereifel sowie im Landkreis Cochem-Zell - dem Einzugsgebiet des psychosozialen Zentrums - leben. Gemeinsam mit einheimischen Kindern erlebten 25 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und unterschiedlicher kultureller Herkunft drei unterhaltsame Tage mit einem bunten Programm.

Ein privater Garten in Wierschem bot am ersten Ferientag den passenden Rahmen für einen schönen Augustnachmittag in familiärer Atmosphäre. Juan Carlos Lopez Perez, professioneller Kung-Fu-Trainer aus Spanien, faszinierte die Mädchen und Jungen mit seiner Kampfkunst und zeigte ihnen einige praktische Tricks, die zur Selbstverteidigung im Alltag nützlich sein können.

Gut eine Woche später stand eine Wanderung in der Region Mayen auf dem Ferienprogramm. Im Mayener Freizeitzentrum war bereits alles für ihre Ankunft vorbereitet und der verführerische Duft von Grillwürstchen machte die Mühen schnell vergessen. Eine kurze Verschnaufpause und eine kleine Stärkung reichten bereits, um den Multi-Kulti-Kids die nötige Energie zur Erkundung des Geländes zurückzugeben.

Mit dem dritten Aktionstag folgte der gleichzeitige Abschluss und Höhepunkt des Ferienprogramms. Bereits am frühen Vormittag stand der Reisebus bereit, der die Kinder zum technischen Kindermuseum Odysseum in Köln brachte. An zahlreichen Stationen innerhalb des Abenteuermuseums erfuhren sie mehr über ihre Umwelt und lernten dabei beispielsweise, wie alt ein Baum wird, wie Fotosynthese funktioniert und welche Materialien den Strom leiten. Lebensechte Dinosaurier, Flug- und Raumschiffsimulatoren sowie ein Hochseilgarten und weitere Attraktionen sorgten für unvergessliche Erlebnisse und viel neues, auf spielerische Art erworbenes Wissen. Mit einem Besuch der Innenstadt und des Kölner Doms fand das Ferienprogramm schließlich seinen Abschluss. Ferienerholungsmaßnahmen für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten sind fester Bestandteil der Arbeit im psychosozialen Zentrum. Die erlebnispädagogischen Angebote dienen der psychosozialen Stabilisierung der oft traumatisierten Flüchtlingskinder und vermitteln ihnen einige sorgenfreie Stunden und Tage. Wer sich im Rahmen des Projektes Multi-Kulti-Kids ehrenamtlich engagieren möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Weitere Informationen erteilt das psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge im Fachdienst Migration des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V.: Markus Göpfert, Tel.: (0 26 51) 98 69 140, goepfert-m@caritas-mayen.de oder bei Linda Gensch, Tel.: (0 26 51) 98 69 144, gensch-l@caritas-mayen.de.

Pressemitteilung Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

Der letzte Aktionstag der Multi-Kulti-Kids fand in Köln statt. Dabei durfte ein Abschlussfoto vor dem Dom natürlich nicht fehlen. Foto: Privat

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