Neujahrsempfang der Bundeswehr mit zahlreichen Gästen in Mayen
„Gutes Verhältnis von Bundeswehr- angehörigen und Bürgern"
Mayen. Oberst Christian Bader war in seiner Funktion als Standortältester der Oberst-Hauschild-Kaserne, gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Militärseelsorge, Gastgeber des Neujahrsempfangs in der Garnisonsstadt Mayen. Zu der Veranstaltung waren nicht nur Soldaten und Mitarbeiter des Standortes, sondern auch die Mayener Bürger eingeladen. Mehr als 50 zivile und militärische Gäste aus Mayen und Umgebung nahmen am Empfang teil.
Ökumenischer Gottesdienst
Der katholische Militärpfarrer Michael Kühn und Dr. Klaus Beckmann als evangelischer Militärpfarrer, führten zu Beginn einen ökumenischen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche durch. „Unsere Freiheit wird angefochten“, mahnte Militärpfarrer Dr. Beckmann in seiner rund 20-minütigen Predigt. „Der Terror zielt auf Angst und will Unterwerfung. Das ist ein Test auf die Biegsamkeit unseres Rückgrates“, fährt er fort. Doch der Mensch sei frei, Ehre und Ehrgeiz zu zeigen, um aufrecht durchs Leben zugehen und andere so zu ermutigen, es einem gleich zu tun; denn Mut stecke an.
Dass der Neujahrsempfang außerhalb der Kaserne stattfand, war eine bewusste Entscheidung des Standortältesten und Kommandeur des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw).
„Mayen gibt uns ein Zuhause"
„Mayen gibt uns Soldaten und zivilen Mitarbeitern der Dienststelle ein Zuhause“, sagte Oberst Bader zu Beginn seiner Rede im Pfarrheim der Pfarrei Herz-Jesu. „Die Menschen unserer Garnisonsstadt nehmen uns wahr, sie binden uns in das gesellschaftliche Leben ein und geben uns zu verstehen, dass wir dazugehören“, ergänzte er. Damit unterstreicht Bader das gute Verhältnis, das zwischen den Bundeswehrangehörigen der Oberst-Hauschild-Kaserne und den Mayener Bürgern besteht. Folgerichtig zählten Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis und Bürgermeister Rolf Schumacher zu den Gästen der Veranstaltung. Mit dem Oberbürgermeister habe sich Bader bereits auf gemeinsame Strategien zur Verteidigung von Rathaus und Kaserne während des baldigen karnevalistischen Höhepunktes des Jahres verabredet.
In seiner weiteren Ansprache verzichtete Oberst Bader auf eine mehrstündige „Tour d’Horizon zur deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“. Vielmehr bezog er zu einzelnen Schlaglichtern Stellung und erörterte diese kurz. Stichworte wie Weißbuch der Bundeswehr, hybride Kriegsführung, strategische Kommunikation oder Flüchtlingsströme und deren Ursachen nahm der Zentrumskommandeur unter die Lupe und ordnete sie in den gegenwärtigen Kontext ein. Den derzeitigen Herausforderungen müsse sich auch das Personal des ZOpKomBw stellen. „Wir sind, zwei Jahre nach unserer Aufstellung, intensiv in die aktuellen Entwicklungen und die Einsätze der Bundeswehr eingebunden und daran beteiligt“, äußert Oberst Bader. „Auch wenn wir in einzelnen Bereichen spürbar eine Kapazitätsgrenze erreichen, sind wir für unsere Aufgaben insgesamt gut aufgestellt. Unsere hochqualifizierten Soldaten und zivilen Mitarbeiter sind unser herausragendes Pfund“, resümiert er. Zentrum Operative
Kommunikation der Bundeswehr
