Allgemeine Berichte | 21.07.2013

Nächste Kursreihe starten Caritas Mayen und Caritas Polch am 26. September

Hauskrankenpflegekurse erleichtern den Pflegealltag

Hauskrankenpflegekurse erleichtern den Pflegealltag

Mayen/Polch. Bei der häuslichen Betreuung Pflegebedürftiger gelangen Angehörige häufig an ihre Grenzen der körperlichen und psychischen Belastbarkeit. In dieser schwierigen Situation dürfen pflegende Angehörige nicht alleine gelassen werden. Deshalb bieten die Caritas-Sozialstationen Maifeld/Mendig in Polch und Mayen/Vordereifel in Mayen und die BARMER GEK Mayen in Kooperation mit KEB-Koblenz zweimal jährlich Hauskrankenpflegekurse an. Schließlich ermöglicht nur professionelles Wissen professionelle Pflege. Mit diesem Wissen gut gerüstet schlossen in diesem Frühjahr in Polch zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich den Frühjahrskurs 2013 ab. Auch die 17 Teilnehmerinnen in Mayen waren sehr zufrieden. Unter der bewährten Kursleitung von Krankenschwester Agnes Wessel und Krankenschwester Anneliese Schüttler traf sich die Gruppe in Mayen an zehn Abenden im Mehrgenerationenhaus St. Matthias. In der Caritas-Sozialstation Maifeld/Mendig in Polch brachte Krankenschwester Renate Brachtendorf den Damen und Herren das Pflegeeinmaleins bei. Die Themen Pflegeversicherung, MDK-Begutachtung, richtige Handhabung der Pflegehilfsmittel, Krankheiten oder Demenz wurden ebenfalls besprochen. „Ziel der Hauskrankenpflegekurse ist es, den pflegenden Angehörigen in ihrer belastenden Situation zu helfen und die häusliche Pflege zu erleichtern“, betont Kursleiterin Renate Brachtendorf. Hierfür steht ihr ein erprobtes Team zur Seite. Katrin Urbanek, Pflegestützpunkt Maifeld, und Robert Müller vom SKM in Mayen vermittelten Informationen zur Patientenverfügung und gesetzlichen Betreuung, Gemeindereferentin Renate Schmitt von der Pfarreiengemeinschaft Maifeld und Ursula Wolf vom Hospizverein Mayen sprachen an beiden Orten über das Thema Sterbebegleitung. Die Wundtherapeutinnen Renate Brachtendorf, Polch, und Agnes Wessel, Mayen, gaben ebenfalls ihr Fachwissen weiter. Wichtiger Bestandteil des Kurses ist der Austausch zwischen den Teilnehmern, die hierbei erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Die Notwendigkeit professioneller Hilfe sieht auch Roland Geisbüsch, Geschäftsstellenleiter der BARMER GEK in Mayen: „Die Hauskrankenpflegekurse sind unverzichtbar, um die Lage pflegebedürftiger Personen und pflegender Familienangehöriger zu verbessern.“ So finanziert die BARMER GEK die Hauskrankenpflegekurse, die kostenlos sind.

Nächste Kursreihe startet am 26. September

Die nächste Kursreihe beginnt an beiden Orten am Donnerstag, 26. September, gleichzeitig um 19.30 Uhr: In Mayen im Mehrgenerationenhaus St. Matthias und in Polch in den Räumen der Caritas-Sozialstation Polch. Anmeldungen und Fragen für Mayen: Caritas-Sozialstation Mayen/Vordereifel im Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St.-Veit-Straße 14, Tel. (0 26 51) 98 69 69; für Polch: Caritas-Sozialstation Maifeld/Mendig in Polch, Bachstraße 19, Tel. (0 26 54) 96 0 454; für Mayen und Polch: BARMER GEK, Markt 32-34, in 56727 Mayen, Tel. (01 85 00) 60 64 50.

Roland Geisbüsch, Geschäftsstellenleiter der Barmer GEK Mayen (rechts im Bild) beglückwünscht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Abschlussabend in Polch.

Roland Geisbüsch, Geschäftsstellenleiter der Barmer GEK Mayen (rechts im Bild) beglückwünscht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Abschlussabend in Polch.

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