Sicherstellung der eigenständigen Wasserversorgung von St. Johann
Landesdarlehen für Wasserversorgung bewilligt
Landesdarlehen von 190.000 Euro für die Wasserversorgungsanschlussleitung nach Ettringen für 2014 bewilligt
St. Johann. In diesen Tagen konnten Bürgermeister Gerd Heilmann von der geschäftsführenden Verbandsgemeindeverwaltung und Ortsbürgermeister Michael Stephani sehr erfreuliche Post in Empfang nehmen. Nachdem die Ortsgemeinde sich in den letzten beiden Jahren intensiv mit der zukünftigen Sicherstellung der Wasserversorgung in weiterhin eigener Zuständigkeit befasst und die notwendigen Investitionsmaßnahmen in Abstimmung mit den Fachbehörden beschlossen hatte, wurde für 2014 ein Förderantrag für den Bau der neuen Wasserversorgungsanschlussleitung nach Ettringen gestellt.
Mit dieser Anschlussleitung wird die Wasserversorgung auch für Notfälle, z. B. bei Ausfall der eigenen Quelle oder bei Verunreinigungen, sichergestellt und gleichzeitig ein Verbund mit dem WVZ Maifeld-Eifel geschlossen. Über diese neue Leitung soll nach Möglichkeit auch erforderliches Zusatzwasser ohne energieträchtige Pumpkosten fließen.
Auf die voraussichtlichen Baukosten von rd. 240.000 Euro hat nunmehr auf Antrag der Verbandsgemeinde Vordereifel Frau Staatsministerium Ulrike Höfken vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten für das Jahr 2014 zinslose Landesdarlehen in Höhe von 190.000 Euro bewilligt. Dies entspricht einer 80%igen Förderung. Durch die zinslose Bewilligung bleiben den Entgeltspflichtigen die ansonsten fälligen Kreditmarktzinsen erspart und tragen zur Stabilität der Wasserversorgungsentgelte bei.
Bürgermeister Gerd Heilmann und Ortsbürgermeister Stephani trafen sich am Hochbehälter zur Übergabe des Bewilligungsbescheides.
Beide waren sich darin einig, dass die intensiven Beratungen mit Verwaltung und Fachbehörden und die vom Rat gefassten Beschlüsse richtungsweisend sind und man damit auch für die Zukunft die Sicherstellung der eigenständigen Wasserversorgung gefestigt hat.
Bürgermeister Heilmann bedankte sich auch im Namen der Ortsgemeinde St. Johann in einem gesonderten Schreiben an die Staatsministerin ausdrücklich für diese Förderung und sicherte eine zeit- und zweckgerechte Verwendung der Mittel zu.
Pressemitteilung
der Ortsgemeinde St. Johann
