Biotoppflege im Naturschutzgebiet „Mayener Grubenfeld“
Landschaftliche Vielfalt erhalten
NABU Mayen: Praktisches Naturerlebnis am 16. Januar
Mayen. Die Höhlen des Mayener Grubenfelds sind bekanntermaßen Winterquartier für eine Vielzahl von Fledermausarten aus dem näheren und ferneren Umkreis. Daneben bilden die einstigen Abbauflächen aber auch ein schützenswertes Trockenrasenbiotop, wie sie in unserer Region eher selten anzutreffen sind. Im Laufe der Zeit ist die Fläche leider immer stärker verbuscht. Um diesem fortschreitenden Verlust von landschaftlicher Diversität entgegen zu wirken, führt der NABU Mayen und Umgebung aktuell Pflegemaßnahmen durch. Daher wurden zuletzt Sträucher gerodet und Offenflächen freigestellt. Ziel der Maßnahmen ist, Teile des Geländes so herzurichten, dass diese Bereiche zukünftig mit wenig Aufwand dauerhaft offen gehalten werden können, wozu dann auch regelmäßig Ziegen die Magerwiesen beweiden werden. Nachdem nun die aufwendigeren Arbeiten professionell erledigt wurden, können Interessierte in einem gemeinschaftlichen Arbeitseinsatz mit dem NABU Mayen und Umgebung einen eigenen Beitrag zum Erhalt des Biotops leisten. Es gilt das Schnittgut zusammen zu tragen, zu zerkleinern und die Hackschnitzel an einer bewaldeten Stelle im Grubenfeld in der Fläche zu verteilen. Angegangen werden soll die Maßnahme am Samstag, 16. Januar. Um den Aufwand für jeden einzelnen in Grenzen zu halten, sind zwei Schichten von jeweils drei Stunden geplant. Wer möchte, kann natürlich gerne länger bleiben. Angepasst an die jahreszeitlichen Lichtverhältnisse beginnt der erste Durchgang um 9 Uhr und dauert bis circa 12 Uhr, der zweite erfolgt im Anschluss von 12 Uhr bis etwa 15 Uhr. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung mit Angabe des möglichen Einsatzzeitraums notwendig. Dies geht am einfachsten per Email an Joerg.Mittler@web.de oder unter Telefon (0 26 52) 43 35. Hier sind auch nähere Informationen zu den Örtlichkeiten erhältlich.
Tierische Naturschützer auf dem Mayener Grubenfeld. Foto: NABU