Kolpingsfamilien der Pfarreiengemeinschaft Mendig feierten erstmals zusammen
„Mut tut gut“ - Erinnerung Adolph an Kolping
Mendig. Traditionell erinnern Kolpingsfamilien am 2. Adventssonntag an ihren Verbandsgründer Adolph Kolping. In diesem Jahr hatten sich die drei Kolpingsfamilien der Pfarreiengemeinschaft Mendig aus Ettringen, Kottenheim und Mendig zusammengetan und den Tag gemeinsam unter dem Motto „Mut tut gut“, gleichzeitig auch Motto des Kolpingtages 2015, gestaltet. Zu Beginn stand eine feierliche Messe in St. Cyriakus, die Präses Birkenheier zelebrierte. Der Kolping-Projektchor unter der Leitung von Friederike Assion-Bolwin begleitete den Gottesdienst musikalisch. Dem Chor gehörten in diesem Jahr Sänger und Sängerinnen aus allen drei Kolpingsfamilien an. Im Anschluss trafen sich die Kolpinger zum gemeinsamen Mittagessen und zur familiären Adventsfeier im festlich geschmückten Pfarrheim in Mendig. Die Vorsitzende der Mendiger Kolpingsfamilie, der drittgrößten Kolpingsfamilie im Bistum Trier, Renate Plitzko, begrüßte die Anwesenden auch im Namen der anderen beiden Vorsitzenden Bernd May und Rolf Pleinen im mit mehr als 100 Personen vollbesetzten Pfarrsaal. Sie griff das Motto „Mut tut gut“ auf und gab Denkanstöße zum Kolpingjahr 2015. Im Laufe des Nachmittags wurden verdiente Jubilare durch Präses Ralf Birkenheier und die Vorsitzenden Renate Plitzko (KF Mendig) und Bernd May (KF Ettringen) geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft: Klaus und Inge Geisen, Wolfgang und Jutta Kütscher sowie in Abwesenheit Frank Balmes (alle KF Mendig). Fünf besonders herausragende Jubiläen gab es zu feiern: Guido Dietrich (KF Ettringen) blickt auf 50 Jahre Mitgliedschaft ebenso zurück wie Wolfgang Berger, Dr. Bernd Geisen und Erich Müller (alle KF Mendig) sowie Ernst Ackermann (KF Ettringen - Ehrung in Abwesenheit). Der Nachmittag wurde musikalisch gestaltet von Anna Luisa Pötz, Pia Bolwin und Angela Nachtsheim (alle Gesang) und dem Projektchor mit Begleitung durch Friederike Assion-Bolwin am Klavier und Wolfgang Zinke (Gitarre). Rolf Schumacher trug eine besinnliche Geschichte zum bevorstehenden Weihnachtsfest vor, die zum Nachdenken anregte. Die Kolpingsfamilien unterstützen regelmäßig soziale Projekte und Einrichtungen.
In diesem Jahr hatte man sich etwas Besonderes einfallen lassen und einen selbst gestalteten und gut gefüllten Adventskalender amerikanisch versteigert.
Es kam ein stattlicher Betrag zusammen, der für benachteiligte Jugendliche im Sinne Adolph Kolpings zur Verfügung gestellt wird.
