Jahreshauptversammlung des Bezirksschützenverbandes Pellenz
Neuer Bezirksbrudermeister gesucht
Jürgen Rausch und Willi Reutelsterz nur noch ein Jahr im Amt
Obermendig. Der Bezirksverband hatte kürzlich alle Delegierten nach Obermendig zur Versammlung geladen. Trotz einer langen Tagesordnung konnte die Versammlung zügig durchgeführt werden. In seinem Bericht ging der Bundesmeister auf die allgemeine Kostenentwicklung ein und betonte, dass auch die Schützenvereine mit ihren großen Schießstätten hiervon nicht verschont blieben. Dies ist besonders schmerzlich zu spüren, da auch die Beteiligung bei den Schießen und Festen deutlich zurück geht. Der Schießmeister ging auf die Vielzahl der Schießen ein, verwies bezüglich der Einzelergebnisse jedoch auf die Internetseiten von Bezirk, Diözese und Bund. Die Kassenprüfer bestätigten eine vorbildlich geführte Kasse und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welche auch einstimmig beschlossen wurde. Als neuer Kassenprüfer wurde Joachim Genn gewählt. Die Bruderschaft Miesenheim hatte beantragt, dass beim Gruppenschießen am Bundesfest eine Person weniger bei der Wertung berücksichtigt wird, sodass eine Bruderschaft auch mit einer Person weniger an den Start gehen kann. Dieser Antrag wurde abgelehnt und stattdessen beschlossen die Mannschaftsstärken grundsätzlich um eine Person zu verringern. Es kommen jedoch weiterhin alle Schützen in die Mannschaftswertung. Weiterhin wurde beschlossen, dass eine Frau, die in einer gemischten Mannschaft schießt, trotzdem in die Einzelwertung bei den Frauen eingereiht wird. Im Terminkalender ließ die Bruderschaft den Termin für ihr Schützenfest streichen, da sie nicht mehr genügend Teilnehmer für Schützenfeste stellen bzw. ausrichten kann. Nickenich wies darauf hin, dass die Bruderschaft eine Internetseite eingerichtet hat und unter www.schuetzen-nickenich.de die Informationen zum diesjährigen Bundesfest und zur Bruderschaft abgerufen werden können. Der Bundesmeister betonte, dass derzeit noch drei Plätze frei sind, um an der Pellenzfahrt im Juli nach Frankreich teilzunehmen. Informationen der Kreisverwaltung über Neuerungen beim Schießen wurden an die Bruderschaften verteilt. Im Rahmen der Jugendarbeit müssen alle Betreuer zukünftig ein Führungszeugnis vorlegen um eine Zulassung für die Jugendarbeit zu erhalten. Am 27. September plant der Bezirksverband einen Begegnungstag mit Gottesdienst in Fraukirch. Nachdem die Kasse des Altersklasseschießens im vergangenen Jahr in die Hauptkasse integriert wurde, werden Gespräche aufgenommen, um auch die Seniorenkasse in die Hauptkasse zu überführen.
Zum Abschluss der Versammlung teilte Jürgen Rausch allen Teilnehmern mit, dass dies sein letztes Jahr als Bezirksbundesmeister ist und sowohl er als auch sein Stellvertreter Willi Reutelsterz das Amt im kommenden Jahr in jüngere Hände legen werden. Er forderte die Brudermeister auf, sich über die Nachfolge Gedanken zu machen.
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