Lokalsport | 26.04.2015

RSC Eifelland Mayen startet in die Rennsaison

Radsportler sind zufrieden mit Saisonauftakt

Molinski und de la Haye landen bei Bezirksmeisterschaften auf dem Podest

Radsportler sind zufrieden mit Saisonauftakt

Mayen. Die ersten Rennen sind absolviert und die neue Radsportsaison nimmt langsam aber sicher richtig Fahrt auf. Von Beginn an zeigen sich dabei die Straßen- und Mountainbikerennfahrer des RSC Eifelland Mayen an vorderster Front. Top-Platzierungen gelangen Marius Theisen und Felix Schneider beim regionalen Bulls-MTB-Cup, auf dem Asphalt setzten sich Julius Molinski und Aaron de la Haye in Szene. Der Saisoneinstieg und die erste Standortbestimmung für die Mayener MTB-Mannschaft, die im Winter nochmals neue Fahrer dazu gewinnen konnte, war die regionale, vier Rennen umfassende Serie des Bulls-MTB-Cup. So standen zum Cupauftakt beim Heimrennen in Kottenheim gleich 18 RSC-Fahrer in fast allen Rennklassen, vom Kidsrace bis zur Herren-Elite, am Start. Besonders überzeugten dabei Marius Theisen mit Platz 7 in der U17 und Felix Schneider auf Rang 4 im stark besetzten Elite-Herrenrennen. Trotz krankheitsbedingtem Ausfall beim zweiten Lauf in Adenau und widrigsten Wetterbedingungen während der gesamten Serie fuhren beide in den weiteren Cup-Rennen erneut Top-Ten-Platzierungen ein. Theisen sicherte sich am Ende Platz 5 in der Gesamtwertung, Schneider einen hervorragenden 4. Rang knapp hinter dem Podium. Am Ostersamstag knüpfte Felix Schneider nahtlos an das gute Bulls-Cup-Ergebnis an und fuhr beim Auftakt des Eifel-Mosel-Cups in Fell auf den 5. Platz. „Durch die gute Frühjahrsform fühlt sich Schneider nun bestärkt bei dem Vorhaben, sich in Lohr am Main erstmalig den nationalen Spitzenfahrern im Bundesligarennen der Klasse U23 zu stellen.

Straßenfahrer holen Podiumsplätze

Grund zur Freude hatten auch die Straßenfahrer des RSC Mayen bei ihrem Saisonauftakt. Nach dem altersbedingten Wechsel in die U19 wollten es Julius Molinski und Aaron de la Haye zunächst eher verhalten angehen und sich an die gesteigerten Anforderungen der neuen Altersklasse gewöhnen. Beim Straßenrennen im benachbarten Polch ging es jedoch gleich ordentlich los, als Molinski auf Anhieb als 9. in die Top-Ten ins Ziel spurtete. Noch besser lief es am Ostermontag beim Osterpreis in Ahrweiler, traditionell ein gutes Pflaster für die Mayener. Hier zeigten sich Molinski und de la Haye angriffslustig und mit vielen Attacken, am Schluss belohnte sich Molinski mit dem Vize-Bezirksmeistertitel im Bezirk Koblenz. De la Haye gelang Platz 3 und damit ebenfalls der Sprung auf das Podium.

Leistungen der Amateurfahrer stimmen optimistisch

Die Amateurfahrer des RSC Mayen zeigten sich bei ihren ersten Renneinsätzen ebenfalls angriffslustig, konnten sich jedoch noch nicht mit Spitzenplatzierungen belohnen. Max Göke, Martin Reis und Reik Mantay starten auch dieses Jahr in einer Renngemeinschaft (dem AVIA racing team) mit Rennfahrern befreundeter Vereine. Trotz starker Frühform scheiterte man bislang an der für den Klassenaufstieg relevanten TOP10-Platzierung, die gezeigten Leistungen stimmen jedoch optimistisch für die kommenden Aufgaben.

Sportler sind zuversichtlich

Acht Rennen in Polch, Merken, Ahrweiler, Emsdetten, Steinfurt, Backnang, Trierweiler und Düren standen bisher im dichten Rennkalender. Neuzugang und Sprintspezialist Mantay war mit einem 11. und einem 20. Rang schon nah dran am erwünschten Platz unter den ersten Zehn. Ebenso erging es Reis, als er in Trierweiler nur 3 km vor Schluss mit einer aussichtsreichen 6er-Gruppe vom Hauptfeld wieder eingeholt wurde. Vor allem Göke zeigte sich bisher in allen Rennen als Aktivposten, leistete aber meist wichtige Helferdienste und zeigte dann beim schweren Klassiker „Rund um Düren“ eine sehr starke Leistung. „Die nächsten Versuche wollen Mantay in Mainz und Göke und Reis im saarländischen Überherrn starten.“ Informationen zu den Mayener Fahrern, Rennberichte und vieles mehr gibt es auf www.rsc-mayen.de.

Vize-Bezirksmeister Julius Molinski und Drittplatzierter Aaron de la Haye haben Grund zur Freude. Foto: privat

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