Reaktion auf wachsende Katzenpopulation: Mayens neue Verordnung
Mayen. In einer kürzlich abgehaltenen Sitzung am 25. März hat der Stadtrat von Mayen die Einführung einer Katzenschutzverordnung beschlossen. Dieser Entscheidung lag ein Vorschlag der Verwaltung zugrunde, dem das Gremium zugestimmt hat. Die neue Verordnung zum Schutz freilebender Katzen, bekannt als Katzenschutzverordnung (KatSchutzVO), wurde als Reaktion auf die wachsende Zahl herrenloser und freilebender Katzen im Stadtgebiet eingeführt. Das Hauptziel dieser Regelung ist es, die Katzenpopulation langfristig zu reduzieren und so das Leben, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere nachhaltig zu verbessern.
Die Initiative für diese Verordnung ging vom Tierheim Mayen und Umgebung e.V. aus, das auf das Problem aufmerksam machte und den Erlass einer entsprechenden Verordnung anregte. Ähnliche Regelungen existieren bereits in benachbarten Gemeinden wie Pellenz, Andernach und Weißenthurm. Die verabschiedete Verordnung stützt sich auf § 13b des Tierschutzgesetzes und bietet die rechtliche Grundlage für Maßnahmen zum Schutz freilebender Katzen.
Mit diesem Beschluss setzt die Stadt Mayen ein bedeutendes Zeichen für den Tierschutz und folgt damit dem Beispiel anderer Kommunen in der Region. Das Ziel bleibt, die Lebensbedingungen freilebender Katzen nachhaltig zu verbessern und deren unkontrollierte Vermehrung zu verhindern.
BA
