Schulhund Nash begleitet Waldorfschulkinder
Schulhund Nash besucht die erste Klasse der Freien Waldorfschule Mayen
Mayen. Es wurde mucksmäuschenstill, als der schwarz-weiße Kleinpudel Nash zur Tür hereinkam. Die Kinder der ersten Klasse der Freien Waldorfschule Mayen gestalteten gerade 2 Seiten in ihren Epochenheften: Der neue Buchstabe J entstand in großen Formen, daneben wuchs mit Wachsmalblöckchen eine farbige Szene zur Buchstabengeschichte. Am Vortag hatten die Kinder mit Nashs Bezugsperson schon die Schulhund-Regeln besprochen.
Der lockige Hund umrundete seine Decke und legte sich neben sein Frauchen. Wachsmaler glitten über Papier. Das Schulhund-Team (Bezugsperson und Hund) saß neben der Tafel mit dem Jahreszeitenbild.
Kurz vor dem Einpacken gingen Lehrerin mit Hund und Frauchen durch die Reihen. Hefte wurden gezeigt, leise Worte gewechselt. Eine Kinderhand strich durchs weiche Fell, dann wanderte der Blick zurück ins eigene Werk.
Im Erzählteil lauschten Kinder und Hund der Lehrerin. Danach rauschten Wasserhähne, Brotdosen klappten auf. Der Pudel blieb auf seiner Decke. Gestärkt liefen die Kinder in die Bewegungspause hinaus.
Zum Abschied stand er auf, schüttelte sich und folgte zur Tür. Einige Kinder winkten. Bald wird er wiederkommen und den Schulmorgen begleiten.
Der Schulhund Nash an der Freien Waldorfschule Mayen
Kleinpudel Nash besucht den Unterricht als Präsenz-Hund gemeinsam mit seiner Bezugsperson. Die Kinder begegnen ihm ruhig und achtsam: leise sprechen, langsam streicheln, Rückzugsplatz respektieren, Hände nach Kontakt waschen. So lernen sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren im Schulalltag.
Weitere Informationen finden Sie unter waldorfschule-mayen.de
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Schulhund Nash begleitet die Kinder im Unterricht an der Freien Waldorfschule Mayen Foto: privat