Allgemeine Berichte | 26.07.2019, 09:25 Uhr

Unkrautbekämpfung ohne Chemie

Betriebshof Mayen geht bei der Unkrautbekämpfung neue Wege

Der Klein-LKW mit Heißwassergerät Aufbau - eine umweltfreundliche Alternative zur Unkrautbekämpfung. Foto: Stadt Mayen
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Der Betriebshof der Stadtverwaltung Mayen verzichtet schon geraume Zeit auf Chemie bei der Bekämpfung von Unkraut auf öffentlichen Flächen und setzt bei der Unkrautbekämpfung auf alternative Methoden. Eine davon ist die thermische Unkrautvernichtung, die Beseitigung von Unkraut durch heißen Wasserdampf. Hierzu steht dem Betriebshof seit kurzem ein neues Fahrzeug mit Heißwassergerät-Aufbau zur Verfügung. Wie funktioniert das Prinzip der thermischen Unkrautvernichtung? Durch ein Heißwassergerät wird das mitgeführte Wasser auf bis zu 135 Grad Celsius erhitzt. Durch das heiße Wasser, beziehungsweise dem Dampf, wird die Zellstruktur der Pflanzen aufgelöst, so dass diese keine Flüssigkeit mehr aufnehmen kann und das Unkraut verrottet.

Diese nichtchemische Unkrautvernichtung ermögliche ein effizienteres Arbeiten auch auf größeren Flächen, sie ist umweltfreundlich und kann auch in Nähe von Gewässern durchgeführt werden. Das Fahrzeug ist durch seine geringe Größe und seine Wendigkeit bestens für den Einsatz in der Innenstadt geeignet. Durch ein zuschaltbares Allradgetriebe können auch schwierige Stellen mühelos erreicht werden.

Weiterhin kann ein weiteres Gerät per Hand bedient werden und dadurch der heiße Dampf direkt auf betroffene Stellen gezielt aufgetragen werden. Im Winter kann das Heißwassergerät abgenommen werden und das Fahrzeug kann somit auch im Winterdienst Verwendung finden.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Mayen

Der Klein-LKW mit Heißwassergerät Aufbau - eine umweltfreundliche Alternative zur Unkrautbekämpfung. Foto: Stadt Mayen

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