Allgemeine Berichte | 31.05.2014

Pilgerstein als Freundschaftsbeweis der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft in Alflen übergeben

„Unterwegs standen uns auch diesmal wieder alle Türen offen“

Dass der „Pilgervirus“ lange anhalten kann, bewies erneut die Ehrung der „Jubiläums-Pilger“, die bereits zum zehnten Mal den Fußweg nach Trier (also insgesamt rund 1000 Kilometer) geschafft haben: (V.l.) Helmut Lehnert, Rainer Hauck, Ruth Bauchmüller, Gabi und Otmar Maur, Anna Hausmann, Herbert Hannus, Ewald Görgen, Ernst Möhnen und Werner Schäfer.

Region. „Pilgern verbindet“ - das wird auch immer wieder bei den (Fuß-) Wallfahrten der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) deutlich. „Auf unserem dreitägigen Weg nach Trier standen uns unterwegs auch diesmal wieder alle Türen offen“, erläuterte SMB-Brudermeister Heinz Schäfer die erlebte Gastfreundschaft bei der Nutzung von Gemeindehallen und Kirchen zur körperlichen und geistigen Stärkung auf den einzelnen Pilgerstationen.

Pilgerstein als Freundschaftsbeweis

Ein besonderes Zeichen des Dankes und zur Wahrung der Pilgertradition setzten die Matthiaspilger diesmal in Alflen mit der Übergabe einer basaltenen Pilgerstele an die Gemeinde. Auf ihrem Weg nach Trier erlebten fast 200 Fußpilger gemeinsam mit vielen Bürgern aus Alflen die Einsegnung und offizielle „Übergabe“ des von SMB-Mitglied Achim Hippel gestalteten Pilgersteines vor der Alflener Gemeindehalle.

Gemeinsames Miteinander auf dem Friedensweg

„Auf dem Weg des Friedens“ lautet das diesjährige Motto der Matthias-Wallfahrt, das von den Mayener Pilgern mit entsprechenden meditativen „Pilger-Impulsen“ thematisiert wurde. Gebet und Gesang, aber auch das Gespräch miteinander kamen unterwegs nicht zu kurz. „Dieses gemeinsame Miteinander macht den Reiz des Pilgerns aus“, bekannte eine „Wiederholungs-Pilgerin“ freimütig ihre Motivation, erneut dabei zu sein. Soweit unterwegs Gotteshäuser einzelne Pilgerstationen bildeten, war Matthiasbruder Lorenz Harig, wie jedes Jahr, „Herr aller Kirchenorgeln in der Eifel“.

Glückliche Pilgermienen in Trier

Bei der Ankunft auf dem Abteiplatz St. Matthias in Trier waren alle körperlichen Anstrengungen vergessen. Zufriedene, glückliche Gesichter bestimmten die Pilgermienen, als der Abt die Matthiasfreunde aus Mayen und Umgebung willkommen hieß. Ein Festhochamt in der St.-Matthias-Basilika bildete den Höhepunkt des „Pilgerfinales“. Hierzu trug auch die musikalische Begleitung durch das Hermeskeiler Bläser-Ensemble und den Matthias-Chor der SMB Mayen unter der Leitung von Matthiasbruder Lorenz Harig bei.

„Die Tendenz geht zum Wiederholungspilgern“ erfuhren 24 „Pilgernovizen“, die für ihren erstmaligen Pilgertrip nach Trier mit der Matthias-Medaille ausgezeichnet wurden.

Dass der „Pilgervirus“ lange anhalten kann, bewies erneut die Ehrung der „Jubiläums-Pilger“, die bereits zum zehnten Mal den Fußweg nach Trier (also insgesamt rund 1000 Kilometer) geschafft haben: (V.l.) Helmut Lehnert, Rainer Hauck, Ruth Bauchmüller, Gabi und Otmar Maur, Anna Hausmann, Herbert Hannus, Ewald Görgen, Ernst Möhnen und Werner Schäfer.
„Unterwegs standen uns auch diesmal wieder alle Türen offen“

Bürgermeister Rudolf Schneiders (M.l.) und Verbandsbürgermeister Alfred Steimers (M.r.) bedanken sich für den Freundschaftsbeweis der Mayener Matthiaspilger, bevor Pater Mario Kaufmann den mächtigen Pilgerstein einsegnete.

Dass der „Pilgervirus“ lange anhalten kann, bewies erneut die Ehrung der „Jubiläums-Pilger“, die bereits zum zehnten Mal den Fußweg nach Trier (also insgesamt rund 1000 Kilometer) geschafft haben: (V.l.) Helmut Lehnert, Rainer Hauck, Ruth Bauchmüller, Gabi und Otmar Maur, Anna Hausmann, Herbert Hannus, Ewald Görgen, Ernst Möhnen und Werner Schäfer.

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