Allgemeine Berichte | 31.05.2014

Veranstaltungen des Stadtjugendamtes Mayen im Rahmen der „präventiven Hilfen/frühe Hilfen“

Veranstaltungsreihe zum Thema „Kindeswohlkriterien“ gestartet

(V.l.n.r.) Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Dipl. Psychologe Eberhard Kempf, Dipl. Sozialarbeiter Markus Schun, Koordinatorin präventive Hilfen Sandra Dietrich-Fuchs, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen Elke Pollmann, Fachbereichsleiterin Andrea Heimisch, Bereichsleiter Dieter Hoben. Jasmin Franz

Mayen. Kürzlich fand auf Initiative des Stadtjugendamtes Mayen eine Veranstaltung im Rahmen der „präventiven Hilfen/frühe Hilfen“ statt.

Auf vielfachen Wunsch unterschiedlichster, in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Institutionen wurde sich mit dem Thema „Kindeswohlkriterien“ befasst. Das Thema Kindeswohl und Kindeswohlkriterien ist seit längerem auch vermehrt in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Steigende Fallzahlen, zunehmend komplexer werdende Problemlagen von Kindern und ihren Familien und die immer knapper werdenden öffentlichen Mittel erfordern eine effiziente Steuerung und Vernetzung aller Beteiligten.

Oberbürgermeister Wolfgang Treis konnte über 100 Vertreter der unterschiedlichsten Berufsprofessionen aus Gesundheitswesen/Justiz/Kindergarten/Schule sowie Vertreter der freien Träger der Jugendhilfe im Sitzungssaal begrüßen. Er betonte die Wichtigkeit der präventiven Hilfen/frühen Hilfen und stellte die Notwendigkeit einer guten Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen heraus.

Als Referenten konnte das Stadtjugendamt Mayen den Dipl. Psychologe Eberhard Kempf und den Dipl. Sozialarbeiter Markus Schun gewinnen. Die theoretische Darstellung zum Thema „Was sind Kindeswohlkriterien“ wurde von Dipl. Psychologe Eberhard Kempf in einem Impulsreferat dargestellt.

Hier wurde im Besonderen auf bindungstheoretisches Basiswissen eingegangen. Man widmete sich der Frage, welche Bedingungen geschaffen werden müssen, um unseren Kindern ein gesundes Aufwachsen sowohl im physischen als auch im psychischen zu ermöglichen und wo hier die Schwierigkeiten liegen.

Im weiteren Verlauf wurden von Dipl. Sozialarbeiter Markus Schun die theoretischen Erkenntnisse an praktischen Fallbeispielen erläutert, da der Transfer der Theorie in die Praxis für die involvierten Fachkräfte von großer Bedeutung ist. Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte ein offenes Plenum.

Die Koordinatorin der „präventiven Hilfen“ der Stadt Mayen Sandra Dietrich-Fuchs zeigte sich mit der großen Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wunsch des Stadtjugendamtes Mayen ist es, eine sozialraumorientierte Vernetzung zu erreichen, durch die ein schnelles, effektives und berufsübergreifendes Handeln in Kooperation aller Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit gewährleistet wird“, so Dietrich-Fuchs.

Eine Folgeveranstaltung ist für den 4. November 2014 geplant. Hier soll sich in bedarfsorientierten Arbeitsgruppen dem Thema anhand konkreter Praxisbeispiele genähert werden. Eine Einladung erfolgt in Kürze.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Mayen

(V.l.n.r.) Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Dipl. Psychologe Eberhard Kempf, Dipl. Sozialarbeiter Markus Schun, Koordinatorin präventive Hilfen Sandra Dietrich-Fuchs, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen Elke Pollmann, Fachbereichsleiterin Andrea Heimisch, Bereichsleiter Dieter Hoben. Foto: Jasmin Franz

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