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Mirko Dreiser begleitete 18 Personen zum größten Marathon der Welt

Viele tolle Erlebnisse beim New York-Marathon

Nun steht der große 1. FC Köln-Spendenlauf an

19.11.2013 - 12:25

Mülheim-Kärlich. Mirko Dreiser, Leiter von „Mirkos Running Team“, organisierte und begleitete 18 Personen, davon elf Läufer, zum New-York-Marathon, dem größten Marathon der Welt. Irgendwann muss eben jeder Marathoni zum ersten Mal nach New York.

Mit Marathonveranstalter Alltour und Marco Merz ging es am Donnerstag, 31. Oktober mit dem A380 über den großen Teich, was gleich das erste große Erlebnis der Reise darstellte.

Mirko Dreiser, der schon zum vierten Mal die Reise organisierte, erkundete mit den Marathonis drei Tage lang New York, zu Fuß und mit der Subway.

Bereits am ersten Abend ging es zur Halloween Parade. 50000 Teilnehmer und zwei Millionen Zuschauer verwandelten die Straßen in ein schauriges Ambiente.

Am Morgen danach stand ein lockerer Sightseeinglauf vom Hotel New Yorker nach Down Under auf dem Programm. Danach wurden die Startunterlagen abgeholt und auf der Messe fleißig eingekauft.

Nachmittags wurde bei einer Schifffahrt als Highlight die Freiheitsstatue „tot fotografiert“ und vom Wasser aus die Brooklyn-Brigde und die Skyline von New York bestaunt.

Samstagmorgen wurde in den Central Park zum Ziel des Marathons gelaufen, um sich dort schon mal umzuschauen und mit vielen ausländischen Läufern das Flair zu genießen. Dort wurden dann je nach Nationalität bei den Landesflaggen diverse Fotos geschossen.

Anschließend machte man die Wall Street und Brooklyn unsicher. Bei strahlend blauem Himmel und T-Shirt-Wetter genoss man danach an der Brooklyn Ice Fabrik mit tollem Blick auf die Skyline von Manhattan und die Brooklyn Bridge ein Eis, ehe es zurück ging. Samstagnachmittag stand eine Stadtrundfahrt zur Pasta-Party auf dem Programm, an der immerhin in fünf Stunden über 30.000 Läufer teilnahmen.

Nach drei relativ anstrengenden Tagen wurden die Läufer dann am Sonntagmorgen um 6 Uhr mit dem Bus zum Start nach Staten Island gefahren, und hier begann die Sicherheitsstufe 1. Der Boston-Marathon wirkt immer noch nach, und alle wurden gründlich durchsucht. Das Polizeiaufkommen hier, auf der ganzen Strecke und vor allen Dingen nach dem Lauf war schon als Hochsicherheitsstufe einzuordnen. Aber alle hatten Verständnis dafür.

Bei Tee, Kaffee und Bagles musste man sich die Zeit vertreiben, bis ca. 3 - 3,5 Stunden später der Start erfolgte. In drei Wellen ging es alle 20 Minuten mit Nationalhymne und „Frankie Boys New York, New York“ los. Was für ein Start.

Der Marathon der Superlative mit ca. 52000 Läufern, über zwei Mio. Zuschauern, zahllosen Musikbands, durch sieben Stadteile und über fünf Brücken lag vor den Läufern. Und ca. 600 Höhenmeter, was für einen Stadtmarathon sehr hart ist. Nach dem Start in Staten Island ging es über die Verrazano Brücke, die längste und höchste Brücke in den USA, nach Brooklyn. Es folgten Williamsburg, Queens und über die Queensborobridge ging es dann nach Manhattan.

Danach ging es auf der First Avenue ca. 6,5 km nur geradeaus zur Willisbridge und, und dann in die Bronx. Hier hält sich kaum ein Tourist auf, aber die Teilnehmer laufen ca. 3 km hindurch zur Madisonbridge nach Harlem, einem ebenso schwarzen Viertel.

Auf der Fifth Avenue liefen die Läufer ab ca. der Mitte des Central Parks in diesen hinein und dann die letzten drei Meilen zum Ziel.

Für die Teilnehmer war es ein Traum von Marathon. So viele Anfeuerungsrufe und Aufmunterungen wie sonst nirgends trugen sie über die Strecke. Trotzdem fordert der wellige Kurs seinen Tribut und alle Läufer kämpften sich die leicht ansteigende Zielgerade hinauf ins Ziel, wo alle gebührend empfangen wurden und es als Lob die Medaillen gab.

Abends wurde dann in der „Loreley“, einer echt kölschen Kneipe, gefeiert. Mit Marathonshirt und der Medaille um den Hals ließ man den Marathon und New York schon mal Revue passieren, aber alle waren sich trotz ein paar muskulärer Probleme einig: Das hat sich gelohnt!


Ergebnisse New York Marathon:


C. Schneider 3:54:26 h

W. Baumann 5:00:02 h

A. Volkelt 4:53:27 h

H. Richter 4:37:40 h

W. Dolfen 4:37:38 h

J. Loos 4:37:40 h

M. Dreiser 4:37:41 h

S. Hoffmann 3:57:57 h

D. Dortmann, 4:37:39 h (beim 1. Marathon)

H. Beyer 3:37:15 h (zum 3. Mal in NY dabei)

M. Merz 2:58:41 h (NY-Bestzeit)


1. FC Köln-Spendenlauf


Im Rahmen des 1. FC Köln-Spendenlaufes läuft Mirko Dreiser am 22. November um 20 Uhr vor dem Intersport Krumholz-Laden in Mülheim-Kärlich los in Richtung Köln. Am Rhein entlang geht es für Dreiser dann zu seinem Ziel, dem RheinEnergieStadion, Heimspielstätte des 1. FC Köln. Dort wird er am Tag darauf um 12 Uhr ankommen und im Vorfeld des Spiels 1. FC Köln - FC Ingolstadt in einem Interview einen Aufruf für einen weiteren Spendenlauf in den Osterferien machen. Dieser sieht dann wie folgt aus: Dreiser läuft die gleiche Strecke nochmals, möchte dies aber mit 100 Kindern als Staffellauf durchführen.

Interessierte Kinder können sich bei ihm unter Mirko.Dreiser@krumholz.de oder Tel.: (02 61) 92 73 41 33 melden, wenn sie mitlaufen möchten.

Mit allen 100 Kindern läuft Mirko Dreiser dann gemeinsam am Geißbockheim (Trainingsgelände des 1. FC Köln) ein, wo die Kinder mit einem Imbiss und dem Maskottchen Hennes in Empfang genommen werden. Außerdem haben sie die Gelegenheit, das Training der FC-Profis zu beobachten. Anschließend gibt es noch eine Autogrammstunde mit zwei bis drei Spielern vom 1. FC Köln.

In Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz und dem Trikotsponsor Erima ist es außerdem gelungen, dass jedes Kind ein T-Shirt sowie drei Eintrittskarten für das Spiel 1. FC Köln - VfL Bochum (17. - 21. April) erhält. Die Teilnahme kostet 149 Euro, welche komplett an die Stiftung des 1. FC Köln gehen.

Beim Spiel gegen Bochum läuft Mirko Dreiser dann nochmals ins Stadion und wird den Spendenscheck überreichen. Dann werden sich die Kinder auch auf der Leinwand im Stadion sehen.

Aber schon für den Lauf am 22. November kann man Dreiser unterstützen, in dem man bei ihm Karten für das Spiel 1. FC Köln - FC Ingolstadt (23. November) kauft. Die Karte kostet 30 Euro pro Stück, die wiederum komplett an die Stiftung des 1. FC Köln gehen.


Weitere Infos:


Mirkos Running Team trifft sich dienstags und sonntags. Infos: mirko.dreiser@krumholz.de und www.mirkos-running-team.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
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