Ortsbegehung in Nachtsheim und Bermel
Vieles wurde erreicht - vieles bleibt noch zu erledigen
Nachtsheim/Bermel. Auf Einladung des CDU-Ortsverbands Nachtsheim fand eine Ortsbegehung in Bermel und Nachtsheim statt. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden Walter Wendel erläuterte Hans Peter Isbert, Ortsbürgermeister von Bermel, und Hermann Josef Schmitt, Wehrleiter der VG Vordereifel, den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses in Bermel am Buswendeplatz an der L 96. Der Standort erfordert eine Verschiebung des alten Buswartehäuschens. Hieran wird zurzeit gearbeitet.
Im Rahmen der Bodenordnungsverfahrens wird durch das DLR die Verlegung eines ursprünglich dort verlaufenden Weges umgeplant. Mit einem Baubeginn kann realistisch erst in circa vier Jahren gerechnet werden. Vorher ist mit Fördermittel des Landes nicht zu rechnen.
Ein weiteres Thema war der schlechte Zustand der L 96, insbesondere im Teilstück zwischen Bermel und Ditscheid. Hier kommt es durch die Schlaglöcher nach Meinung des CDU-Ortsverbandes zu einer Gefahrensituation, die so nicht weiter hingenommen werden kann. Insgesamt stellt die gesamte Strecke der L96 bis Monreal, einschließlich der Verkehrssituation am „gehauenen Stein“ mit dem Brückenengpass einen nicht mehr tragbaren Zustand dar.
Der CDU-Ortsverband Nachtsheim wird sich diesbezüglich mit der Straßenmeisterei in Mayen in Verbindung setzen. Verbandsbürgermeister Gerd Heilmann und Landrat Dr. Alexander Saftig sagten in dieser Angelegenheit ihre volle Unterstützung zu. Ein Schreiben von der Ortsgemeinde Ditscheid an den Landesbetrieb Mobilität ergab bisher nicht den erwünschten Erfolg, wie Ortsbürgermeister Gerd Knechtges erläuterte. Aufgrund der fehlenden Mittel kann das Land offensichtlich dringend notwendige Erneuerungen nicht mehr ausführen. Warum müssen die Bürger für die Fehler in der Planung der Landesregierung büßen? Der Hinweis hierzu auf die Fehlentscheidungen am nahegelegenen Nürburgring muss nicht näher erklärt werden.
In Nachtsheim wurde im Anschluss die neue Turnhalle besichtigt. Rektor Hans Jürgen Schmitz und sein Stellvertreter, Herr Möntenich, gaben den Teilnehmern gerne Auskünfte und erläuterten gemeinsam mit Gerd Heilmann wie wichtig der Bau dieser Sporthalle für den Fortbestand der Schule in Nachtsheim war und ist. Gerd Heilmann stellte die weitblickende Arbeit der Verbandsgemeinde dar.
So wurde nicht nur eine neue Halle gebaut, sondern auch die alte Turnhalle in einer abgespeckten Form und nur mit den notwendigsten Mitteln wieder zu einer voll nutzbaren Halle für bestimmte Sportarten renoviert. Beide Sporthallen werden auch von vielen Vereinen der Verbandsgemeinde außerhalb der Schulzeiten genutzt und stellen so auch einen wichtigen Faktor für Sport und Freizeit dar.
In Anbetracht sinkender Schülerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung wird es immer wichtiger, einen attraktiven Schulstandort zu haben. Wenn auch die Wege etwas weiter sind, lohne es sich doch für die Kinder die Realschule plus - St. Stephanus in Nachtsheim zu besuchen. Dies zeige insbesondere wieder das gute Abschneiden der Schule beim Wettbewerb Jugend forscht, so Schulleiter Hans Jürgen Schmitz.
Er und sein Stellvertreter stellten besonders das gute Klima heraus, das in Nachtsheim im Lehrerkollegium aber auch zwischen Lehrer und Schüler besteht. Walter Wendel bedankte sich in einer anschließenden Diskussionsrunde im Gasthaus Tannengrün bei Herrn Schmitz und Herrn Möntenich für die Bereitschaft die Schule mit der neuen Halle vorzustellen. Die Gespräche dauerten aufgrund der interessanten Themen noch einige Zeit und fanden bei einem guten Bier einen harmonischen Ausklang.
Pressemitteilung
CDU-Ortsverband Nachtsheim
